Terroranschlag in London
Terroranschlag in London: Schnell zur Tagesordnung übergehen Foto: picture alliance / empics
Attentat in London

Wenn Terror zum Alltag wird

Wieder hat der Islam-Terror in Europa zugeschlagen. Wieder haben Islam-Fanatiker Menschen ermordet und verletzt, Familien zerstört, friedliche Menschen traumatisiert und aus ihrem gewohnten Alltag in den Abgrund geworfen. Und wieder ist die oberflächliche Verharmlosung und Beschwichtigung von offizieller Seite so vorhersehbar wie das „Allahu akbar“ im Freitagsgebet.

Ob Brüssel getroffen wurde oder Paris, Nizza, Berlin oder wieder Paris, zuletzt London und beinahe Antwerpen, wo einen Tag später ein weiterer Pkw-Anschlag offenbar nur knapp verhindert wurde: Die Rituale sind stets die gleichen. Wenn wieder das Brandenburger Tor und andere europäische Wahrzeichen mit der Flagge der getroffenen Nation illuminiert werden, schaut schon kaum noch jemand hin. Ein neues Schlagwort für die sozialen Medien wird kreiert, blutleere Reden in vorgestanzten Phrasen, und dann zurück zur Tagesordnung.

Mangel an Empathie für die Betroffenen

Wohl am frappierendsten ist der kaltschnäuzige Mangel an Empathie für die Betroffenen. Das routinierte „Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen“ ist glatt gelogen: Der beherrschende Gedanke in den meisten Politikerköpfen ist, ob dieses Ereignis womöglich „Wasser auf die Mühlen“ der Kritiker und Gegner ihrer Einwanderungs- und Multikulti-Politik bedeuten könnte. Um nicht über islamische Immigration reden zu müssen, präsentiert man „Rechte“ und „Rassisten“ als angeblich eigentliche Gefahr.

Mit Gedankenverrenkungen wird versucht zu leugnen, was offensichtlich ist: daß der islamische Terror in Europa ein Produkt der islamischen Masseneinwanderung und der tatenlos hingenommenen Herausbildung abgeschotteter muslimischer Parallelgesellschaften ist, in denen sich selbstgemachte und frisch importierte Islam-Terroristen und „Gefährder“ bewegen können wie der Fisch im Wasser.

„Einzeltäter“ oder „psychisch Gestörte“

Darüber aber sollen die Bürger, die um ihre Sicherheit und um ihr Leben fürchten, gar nicht erst nachdenken. Deshalb werden Attentäter reflexhaft zuerst einmal als „Einzeltäter“ oder „psychisch Gestörte“ abgetan, selbst wenn der islamische Hintergrund noch so offensichtlich ist. Kann man ihn nicht mehr leugnen, wird zuerst vor „Generalverdacht“ gegen „alle Muslime“ gewarnt, auf die „überwältigende Mehrheit“ der „friedlichen und rechtstreuen“ Muslime verwiesen und behauptet, der islamische Terror pervertiere den Islam, der ja eine „Religion des Friedens“ sei, und habe daher „nichts mit dem Islam zu tun“.

Das aber ist nichts als Islamisierungspropaganda, gedankenlos vervielfältigt in den Echokammern des politisch korrekten Hauptstroms. Nichts illustriert die vorauseilende Kapitulation und feige Anpassung der tonangebenden politisch-medialen Klasse sinnfälliger als der Auftritt des Berliner Regierenden Bürgermeisters Michael Müller (SPD) eine Woche vor dem Londoner Terroranschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz, dem Ort des Weihnachtsmarkt-Anschlags vom vergangenen Dezember, als er Seite an Seite mit verfassungsschutzbekannten Islamisten an einer von diesen inszenierten religionsübergreifenden Veranstaltung „für den Frieden“ teilnahm, auf der vom islamischen Terror nicht einmal die Rede war.

Plumpe Propaganda von Fakten längst widerlegt

Von den Fakten ist diese plumpe Propaganda längst widerlegt. Die Terroristen können sich auf das wörtliche Vorbild von Prophet und Koran berufen. Nicht nur einige wenige, sondern beachtliche Prozentzahlen der in Europa lebenden Muslime teilen in Umfragen deren Sicht des Islam, auch wenn sie selbst nicht zur Tat schreiten. Der auftrumpfende Hinweis, der Londoner Attentäter sei ja ein gebürtiger Brite und Islam-Konvertit, ist ebenfalls keine Entwarnung. Ohne islamistische Parallelgesellschaft keine gefährlichen Konvertiten.

Die Attentäter von Paris, Brüssel und Berlin haben die offenen Grenzen genutzt, um als Asyl-Immigranten durch Europa zu reisen und ihre Verbrechen zu begehen. Wenn man ohnehin ein Problem mit hausgemachten, im eigenen Land radikalisierten Terroristen hat, ist es doppelt töricht, das Potential durch unkontrollierte Masseneinwanderung noch zu vergrößern.

„Gelassenheit“ der Opfer keine Niederlage für Terroristen

Für die steigende Terrorgefahr sind frühere und aktuelle politische Fehlentscheidungen verantwortlich. Statt sich dieser Verantwortung zu stellen, erzählt man uns, Anschlagsdrohungen gehörten heutzutage nun mal zum Großstadtleben, man solle sich daran gewöhnen. Zwischen den Londoner Oberbürgermeister Sadiq Khan und Bundeskanzlerin Angela Merkel paßt da kein Blatt.

Wie auf Kommando preisen konformistische Medien die „Gelassenheit“ der Londoner – und vorher der Pariser und Berliner –, die sich von ein paar Terroristen angeblich nicht aus der Ruhe bringen ließen. Für die Terroristen ist es allerdings keine Niederlage, wenn ihre Angriffe fatalistisch hingenommen werden, sondern ein Zeichen von Schwäche, das zu weiteren Taten ermuntert. Es beeindruckt die Terroristen nicht im geringsten, wenn symbolisch ein paar Vereine nach langer Ankündigung „verboten“ werden und die Regierenden den Terror ansonsten zum Vorwand nehmen, die Bürger mit verschärften Sicherheitsgesetzen zu schikanieren und zu entwaffnen.

Endlich den Krieg gegen den Terror führen

Es ist an der Zeit, die Lügengespinste aus Propaganda und Verharmlosung zu zerreißen und den Krieg gegen den Terror zu führen. Nicht in Syrien oder dem Irak, sondern im eigenen Land. Nicht gegen die eigenen Bürger, sondern gegen die, die unsere Länder, unsere Werte und unsere Kultur hassen und bekämpfen wollen. Geschlossene Grenzen, konsequente Abschiebungen und Steuergelder für die innere Sicherheit statt für die Asylindustrie sind dazu ein erster Schritt.

Es ist an den Bürgern, sich nicht länger einlullen zu lassen, sondern Druck auf die Politik zu machen, um ihr gewohntes freies Leben zurückzufordern.

JF 14/17

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