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Orange Blütenträume

Österreich (BZÖ) übernehmen. Und wenn es nach Peter Westenthaler geht – seinem Nachfolger und bald Vorgänger im Parteiamt -, soll der langjährige Kärntner Landeshauptmann auch Spitzenkandidat für die vorgezogenen Nationalratswahlen am 28. September werden. Doch die besten Zeiten des inzwischen 58jährigen sind längst vorbei. Seine orange FPÖ-Abspaltung kam 2006 nur dank der Kärntner Verwurzelung mit 4,1 Prozent knapp ins Parlament. Dafür dürfte es mit Haider am 28. September wieder reichen, die von Westenthaler prognostizierten zehn bis 15 Prozent sind illusionär, eine „Kanzlerkandidatur“ für Österreich (BZÖ-Landeschef Stefan Petzner) ist Größenwahn. Denn die klassische rechte Protestpartei bleibt die „Alt“-FPÖ, die unter ihrem 39jährigen Obmann Heinz-Christian Strache erfolgreich auf soziale Fragen und die Reizthemen EU, innere Sicherheit, Einwanderung/Islam und Neutralität gesetzt hat. Neu hinzugekommen ist der ÖVP-Dissident Fritz Dinkhauser, der als „Tiroler Lafontaine“ ebenfalls zahlreiche Fruststimmen aufsaugen könnte. Selbst als Mehrheitsbeschaffer für eine schwarz-grüne Koalition dürfte das BZÖ kaum taugen – den die „Marke Haider“ ist immer noch ein rotes Tuch. Mehr als Kärntner Kanzler wird Haider daher sicher nicht mehr werden.

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