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Terror statt Frieden

Neun Israelis hat der 21jährige Selbstmordattentäter des Islamischen Dschihad am 17. April an einem Imbißstand im Süden Tel-Avivs in den Tod gerissen. Schon einmal, am 19. Januar, hatte sich ein als jüdischer Hausierer verkleideter „Schahid“ am selben Imbißstand in die Luft gesprengt und 30 Menschen verletzt. In den letzten Monaten sollen die israelischen Sicherheitskräfte zwischen 40 und 50 Selbstmordanschläge vereitelt haben – nichts Neues also? Doch, die Stellungnahme der gewählten Hamas-Regierung, daß der Anschlag ein „legitimes Selbstverteidigungsmittel“ angesichts der israelischen Besatzungspolitik gewesen sei. Damit bezeugt die radikal-islamistische und „soziale“ Hamas ihre Qualität als Terrororganisation und setzt jedes ihrer Mitglieder einem israelischen Vergeltungsschlag aus. Und damit positioniert sich die Hamas auch offen in Gegensatz zur internationalen Öffentlichkeit, die bis hinauf zu Kofi Annan den neuen Anschlag schärfstens verurteilte. Allerdings beruft der Uno-Chef im fast selben Atemzug für Anfang Mai das „Nahost-Quartett“ (Uno, USA, EU und Rußland) zu einer Tagung ein, auf der beraten werden soll, wie man auf der Grundlage der „road map“ weitere Schritte zum Frieden unternehmen könnte. Annan und die Spitzenpolitiker des Quartetts wollen oder können nicht zur Kenntnis nehmen, daß die Palästinenser mit der unbezweifelbar demokratischen Wahl der Hamas den „Friedensfahrplan“ in einen vergleichbaren Mythos verwandelt haben wie das Paradies, in das der „Schahid“ nach dem Mord an Unschuldigen vermeintlich einziehen wird.

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