Pius Leitner, Landtagsabgeordneter in Südtirol

Wo möchten Sie am liebsten sein? Auf dem Ortler, dem „König“ unserer Tiroler Bergwelt oder auf der Fane-Alm in Vals. Wofür lassen Sie alles stehen und liegen? Wenn jemand meine Hilfe braucht, aber auch für gute Freunde. Was bedeutet Heimat für Sie? Muttersprache, Berge, Familie, Schützen, Tirol. Was ist Ihnen wichtig im Leben? Zusammenhalt in der Familie, gute Freunde und gute Bücher. Was haben Ihnen Ihre Eltern mitgegeben? Mut zum Risiko (Tue recht und scheue niemand), Gottvertrauen, Ehrlichkeit, Ehrfurcht vor der Schöpfung. Welches Buch hat Sie nachhaltig beeinflußt? „Verlorene Illusionen“ von Honoré de Balzac. Welche Musik mögen Sie? Je nach Anlaß und Laune von Tiroler Marschmusik über deutsche Schlager bis hin zur Klassik. Welches Ereignis ist für die Welt das einschneidendste gewesen? Die Erfindung der Buchdruckerkunst. Was möchten Sie verändern? Die Teilung Tirols – es soll zusammenwachsen, was zusammengehört! Woran glauben Sie? Daß jeder Mensch einen Wert an sich hat, daß aber jeder für sein Tun verantwortlich ist. Welche Werte sollen wir unseren Kindern weitergeben? Ehrlichkeit, Gerechtigkeit, Mut, Toleranz, Heimatliebe und Gottvertrauen. Welche Bedeutung hat der Tod für Sie? Wir sind Pilger, die auf verschiedenen Wegen einem gemeinsamen Treffpunkt zuwandern. Pius Leitner , 54, als viertes von acht Kindern auf einem Bergbauernhof aufgewachsen, war früher Lehrer und Zollbeamter, 1992 Mitbegründer der Südtiroler Freiheitlichen. Seit 1993 ist er Abgeordneter zum Südtiroler Landtag und seit 1994 Landesparteiobmann der Freiheitlichen in Südtirol.

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