Monika Miller-Vollmer, Museumsleiterin

Wo möchten Sie am liebsten sein? In Brasilien. Wofür lassen Sie alles stehen und liegen? Für nichts, da ich mich nicht ablenken lasse von einer Tätigkeit. Was bedeutet Heimat für Sie? Meine Wurzeln auf der Schwäbischen Alb. Schlüsselblumen, raschelndes Buchenlaub, der Duft von frisch gesägtem Holz. Was ist Ihnen wichtig im Leben? Mein Mann, meine Kinder, meine Arbeit, gutes Essen, auch „geistige Nahrung“. Was haben Ihnen Ihre Eltern mitgegeben? Meinen Dickkopf und die Liebe zur Natur, zur Musik, Kunst und Literatur. Welches Buch hat Sie nachhaltig beeinflußt? „Das abenteuerliche Herz“ von Ernst Jünger. Welche Musik mögen Sie? Jede Art Musik von Abba über Pink Floyd bis Robbie Williams, Schubert und Wagner. Welches Ereignis ist für die Welt das einschneidendste gewesen? Napoleons Niederlage bei Waterloo. Was möchten Sie verändern? So vieles! Zuerst dem Gender-Mainstreaming-Irrsinn ein Ende setzen. Woran glauben Sie? An das Wunderwerk der Schöpfung. Welche Werte sollen wir unseren Kindern weitergeben? Urvertrauen, Ehrlichkeit, Disziplin, Fleiß, Treue, Hilfsbereitschaft. Welche Bedeutung hat der Tod für Sie? Ich möchte nicht nur Fußmatten gemacht haben. Monika Miller-Vollmer , 45, verheiratet, drei Kinder; Hauswirtschaftslehre; trat aus Glaubensgründen aus der CDU aus; seit 1990 Kustodin im Jünger-Haus in Wilflingen, schaute Ernst Jünger noch selbst über die Schulter.

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