Qualität und Quantität

Zwanzig Seiten sind normal – vierundzwanzig schon eher die Ausnahme, und als die JF einmal mit zweiunddreißig Seiten erschien, galten alle Rahmen für Jahre gesprengt. Doch nichts ist unmöglich, und so halten unsere werten Leser sage und schreibe gewichtige vierzig Seiten in den Händen. Damit nicht genug. Denn der Abonnement-Auflage sind noch drei Beilagen – wobei eine zusätzliche gar nicht mehr berücksichtigt werden konnte – zugefügt. In schlichten Zahlen heißt dies nun: 200 Gramm Zeitung plus 29 Gramm Beilagen. Welch Volumen! Die Kollegen in Hamburg und München werden erblassen. Wächst da eine neue Konkurrenz heran? Während viele Blätter aufgrund des immer geringer werdenden und deshalb um so härter umkämpften Anzeigenaufkommens von Jahr zu Jahr abspecken, geht die JF einen anderen Weg. Einen einmaligen Weg allerdings. Denn den 60. Jahrestag des Kriegsendes und den 200. Todestag Friedrich Schillers gibt es nicht alle Tage zu beleuchten. Die vierzig Seiten bleiben – vorerst – eine Ausnahme. Dabei hätten wir sie gar noch um einige Seiten erhöhen können. Denn der 8. Mai 2005 hat noch eine Bedeutung, die im ganzen Streß der vielen Sonderseiten beinahe untergegangen wäre: Muttertag! Also – alles Gute, liebe Mütter. Curd-Torsten Weick

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