Zur Trauerfeier für Jörg Haider kam viel Polit-Prominenz

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Zahlreiche Polizeibeamte sorgten für Sicherheit
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Said al Gaddafi (Mitte mit Sonnenbrille)
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Kanzler Gusenbauer spendet der Witwe trost

KLAGENFURT. Zum Begräbnis von Jörg Haider war am Samstag zahreiche politische Prominenz erschienen. Unter anderem der österreichische Bundespräsident Heinz Fischer, Bundeskanzler Alfred Gusenbauer und der FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache.

Auch der Sohn des lybischen Staatschefs Muammar al Ghaddafi – ein Freund Haiders – war zu den Trauerfeierlichkeiten gekommen.

Dabei würdigten die politischen Vertreter über die Parteigrenzen hinweg das Wirken Haiders für Kärnten und Österreich. Viele Gegner Haiders hätten den Fehler gemacht, sich mit seinen Argumenten nicht auseinanderzusetzen, sagte Bundeskanzler Gusenbauer, der dem Landeshauptmann in seiner Trauerrede Respekt und Anerkennung zollte.

Rechts- und Linksextremisten kamen nicht

Auch Haiders Bergkamerad Teddy Inthal, Landesrat Uwe Scheuch, Klagenfurts Bürgermeister Harald Scheucher, der amtsführende Landeshauptmann Gerhard Dörfler sowie der Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz Herbert Sausgruber hielten bewegende Reden, in denen sie den Verstorbenen als große Persönlichkeit charakterisierten, der Kärnten und Österreich maßgeblich geprägt habe.

Zu den im Vorfeld der Veranstaltung befürchteten Demonstrationen von Rechts- und Linksextremisten ist es nicht gekommen. Die mit einem starken Aufgebot vertretene Polizei hatte bereits in den frühen Morgenstunden die gesamte Klagenfurter Innenstadt abriegeln lassen.

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