Joachim Kuhs

 

Polizei warnt vor linksextremen Atomgegnern

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Auf dem linksextremen Internetportal „Indymedia“ werden die gewaltsamen Proteste als Erfolg gefeiert Screenshot: JF

BERLIN. Nach den Ausschreitungen während des Castor-Transports hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) davor gewarnt, daß Linksextremisten die Proteste gegen die Atomkraft für sich vereinnahmen könnten.

„Reisende Gewalttäter haben die Anti-Atomkraftbewegung als neues Betätigungsfeld für sich entdeckt“, sagte GdP-Chef Konrad Freiberg. Die Krawallmacher mißbrauchten die legitimen Demonstrationen der Kernkraftgegner für Randale und brutale Übergriffe. Die Problematik könne sich noch verschärfen, wenn die Debatte um den Atomausstieg Einzug in den Bundestagswahlkampf finde und parteipolitisch mißbraucht werde.

Auch Grünen-Chefin unter den Demonstranten

„Wenn hier an der Eskalationsschraube gedreht wird, müssen meine Kolleginnen und Kollegen das im Einsatz ausbaden“, warnte Freiberg. Während des Transports waren Polizisten immer wieder angegriffen und teilweise verletzt worden. Unter anderem wurden Hubschrauber der Polizei mit Signalmunition beschossen.

Unter Demonstranten, die mit einer Sitzblockade versucht hatten, den Castor-Transport zu stoppen, befand sich auch die Grünen-Bundesvorsitzende Claudia Roth.

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