Pax Europa wehrt sich gegen Vorwürfe

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Anti-Moschee-Plakat: Pax Europa fühlt sich von Ulfkotte diffamiert Foto: JF

BERLIN. Die islamkritische Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) hat den Vorwurf ihres ehemaligen Präsidenten Udo Ulfkotte zurückgewiesen, sie sei durch „Rechtsextremisten und Radaubrüder“ unterwandert worden.

Pax Europa lege Wert darauf, sich klar von Rechtsextremisten und Ausländerfeinden abzugrenzen und werde diese nicht aufnehmen, heißt es in einer Erklärung des Vorstandes der Bürgerbewegung. „Die BPE hat in der Vergangenheit fortwährend und konsequent eine Zusammenarbeit mit rechtslastigen Bewegungen abgelehnt und wird dies auch ausdrücklich weiterhin tun.“

„Dem Vereinsausschluß zuvorgekommen“

Der gemeinsame Wille aller Mitglieder bestehe darin, „den für jedermann sichtbaren Prozeß einer schleichenden Islamisierung unserer Gesellschaft durch Erhalt und Stärkung unserer demokratischen Grundordnung und ihrem Anspruch auf universale Gültigkeit der Menschenrechte entgegenzuwirken.“

Ulfkotte, der Pax Europa am Wochenende im Streit um angeblich islamfeindliche Karikaturen verlassen hatte, hatte dem Verein gestern vorgeworfen, sich zu einer „Plattform für rechtsradikale Radaubrüder“ zu entwickelt.

Nach Auffassung der BPE ist Ulfkotte mit seinem Vereinsaustritt einem Ausschluß zuvorgekommen. Die Mitgliederversammlung habe am Wochenende „mit überwältigender Mehrheit“ für eine Abwahl Ulfkottes gestimmt und sich gegen „Diffamierungen, den Schlingerkurs und unabgestimmte Ad-Hoc-Aktionen“ ausgesprochen.

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