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„Integration von Migranten in der Feuerwehr vorantreiben“

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BERLIN. Nach den Übergriffen von Türken auf Feuerwehrleute in Ludwigshafen hat sich der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), Hans-Peter Kröger, dafür ausgesprochen, mehr Ausländer in die Feuerwehr aufzunehmen.

„Die Vorwürfe und Vorfälle nach dem verheerenden Brand in Ludwigshafen bestärken uns darin, die Integration von Migrantinnen und Migranten in der Feuerwehr voranzutreiben“, sagte Kröger. Die Nationalitätenvielfalt in deutschen Städten müsse sich besser bei den Feuerwehren abbilden.

Aufruf zur Mäßigung

„Wir möchten Menschen mit ausländischen Wurzeln für die Mitarbeit gewinnen und uns selbst stärker für sie öffnen.“ Gegenseitige Kenntnis und aktives Engagement in einer Bürgerbewegung wie der Freiwilligen Feuerwehr sei der beste Weg zu Verständnis und Integration.

„Wir verurteilen Angriffe gegen Einsatzkräfte entschieden, rufen zur Mäßigung auf und erwarten, daß Kritiker ihre Vorwürfe mit belegbaren Fakten untermauern“, sagte Kröger.

Nach der Brandkatastrophe in Ludwigshafen, bei der neun Türken ums Leben gekommen waren, hatten türkische Medien der Feuerwehr vorgeworfen, sie sei zu spät am Brandort eingetroffen. Daraufhin war unter anderem ein Feuerwehrmann von Türken zusammengeschlagen worden. Mittlerweile stehen einige der am Einsatz beteiligten Feuerwehrmänner unter Polizeischutz.

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