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Collegium Humanum soll verboten werden

Stimme
Internetseite der vom Collegium Humanum herausgegebenen „Lebensschutzinformationen – (LSI) Stimme des Gewissens“.

BERLIN. CDU und SPD fordern ein Verbot des Vereins „Collegium Humanum – Akademie für Umwelt und Lebensschutz“ sowie des „Vereins zur Rehabilitierung der wegen Bestreitens des Holocaust Verfolgten“.

Dazu haben die Koalitionsfraktionen gestern einen entsprechenden Antrag in den Bundestag eingebracht. In diesem wird die Bundesregierung dazu aufgefordert, die Voraussetzungen zu einem Verbot der beiden Vereine zu prüfen und im positiven Fall entsprechende Verbote auszusprechen.

Des weiteren soll das Landesfinanzministerium Nordrhein-Westfalen darin unterstützt werden, dem Collegium Humanum die Gemeinnützigkeit abzuerkennen.

Sammelbecken organisierter Holocaust-Leugner

Begründet wird der Antrag damit, daß das 1963 gegründete und im nordrhein-westfälischen Vlotho beheimatete Collegium Humanum sich zu „einem Sammelbecken organisierter Holocaust-Leugner entwickelt“ habe und die Vereinsliegenschaften Revisionisten und Neonazis als Anlaufpunkte dienen.

Zudem seien die Vereinsvorsitzende Ursula Haverbeck-Wetzel und der Schriftleiter Ernst Otto Cohrs bereits strafrechtlich wegen Volksverhetzung (Holocaust-Leugnung) verurteilt.

Auch der Verein zur Rehabilitierung der wegen Bestreitens des Holocaust Verfolgten sei laut den Antragstellern personell eng mit dem Collegium Humanum verflochten. Er war 2003 ebenfalls in Vlotho gegründet worden.

Zu den Gründungsmitgliedern gehören unter anderem der NPD-nahe Liedermacher Frank Rennicke sowie die derzeit wegen der Leugnung des Holocausts inhaftierten Publizisten Germar Rudolf und Ernst Zündel.

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