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Würde abgesprochen

Die Würde des Menschen ist unantastbar – aber nur außerhalb des Mutterleibes. Was wie eine Relativierung des Grundgesetzes und seines geheiligten Kerns daherkommt, entpuppt sich heutzutage als gängige Argumentation von Abtreibungsbefürwortern. Listig wird die Frage aufgeworfen, ob und wann von einem ungeborenen Kind überhaupt als Mensch gesprochen werden kann. Denn wer kein Mensch ist, für den gelten auch die Menschenrechte nicht, so die Logik.

Daß Abtreibung für die Mehrheit keinen ethischen Konflikt darstellt, wird jährlich hunderttausendfach bewiesen. Doch so radikal wie Asja Huberty von der Linkspartei in Schleswig-Holstein hat bislang kaum jemand öffentlich gegen ungeborenes Leben argumentiert: In einem Beitrag spricht sie Embryos und Föten jegliches Menschsein ab und stellt diese auf eine Stufe mit Kaulquappen und Pflanzen.

Solche Vergleiche haben natürlich Tradition – auch und vor allem auf seiten der Linken. Denn es sind insbesondere sie, die im Namen sogenannter Frauenrechte stets versucht haben, das „Menschsein“ neu zu definieren. Geschickt, schließlich bleibt so das Grundgesetz unangetastet, gleichzeitig wird aber einer ganzen Gruppe von Menschen – den Ungeborenen – die Würde und damit das Lebensrecht durch die Hintertür abgesprochen.

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