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Helmut Markwort: „Was für eine Schieflage der Öffentlich-Rechtlichen“

Der Focus-Herausgeber Helmut Markwort hat die politische Einseitigkeit der öffentlich-rechtlichen Sender scharf kritisiert. „Was für eine Schieflage! Die taz ist fast ständig im Presseclub, und sogar der Jakob Augstein vom Freitag, der eine kleinere Auflage hat als die Junge Freiheit, wird immer wieder ins Fernsehen eingeladen – das ist einseitig.“, erklärt Markwort im Interview mit der Wochenzeitung Junge Freiheit, die in dieser Woche ihr 30-jähriges Bestehen feiert.

„Ich habe immer öffentlich gesagt, daß ich die Vorbehalte gegen die Junge Freiheit für unsinnig halte. Ich meine, wir brauchen in Deutschland auch ein konservativ-intellektuelles Blatt“, betont Medienmanager Markwort.

Zudem kritisiert Markwort den medialen Umgang mit der AfD: „Nehmen Sie die AfD: Auch die würden viele am liebsten totschweigen, in der Hoffnung, daß sie so verschwindet.“ Er sehe die AfD als rechte Partei, „die nationale Interessen in den Vordergrund stellt, aber keine rassistische Bewegung“.

Redaktionen:

Das Interview „Was für eine Schieflage“ mit Helmut Markwort ist in unserer Jubiläumsausgabe abgedruckt, die morgen am Kiosk erscheint

Sie finden in der Jubiläumsausgabe und der Sonderbeilage „30 Jahre JF“ ebenfalls:

  • den Beitrag „Wie räudig Schäfelein“ von Peter Gauweiler
  • die Grußbotschaft „Mehr Vielfalt, mehr Skepsis“ von Roger Köppel
  • das Interview „Wir bleiben unabhängig“ mit Verlagsgründer und Chefredakteur Dieter Stein
  • den Beitrag „Zeichen der Entfremdung“ zur Zukunft des Journalismus von Nicolaus Fest
  • den Brexit-Kommentar von Nigel Farage
  • Beiträge vieler weiterer prominenter Autoren

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