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Robert Spaemann: „Das Verbot aufheben!“

Deutschlands bedeutendster katholischer Philosoph Robert Spaemann kritisiert in der heute erscheinenden Ausgabe der JUNGEN FREIHEIT das Schreibverbot für Pfarrer Georg Alois Oblinger in der Wochenzeitung.  

Bei dem vom Augsburger Bischof Konrad Zdarsa ausgesprochenen Verbot handle es sich „ganz und gar nicht“ um eine „Provinzposse“, sondern um „einen schwerwiegenden Fall von Verleumdung, der sich einreiht in eine Anzahl anderer Vorfälle, bei denen Konservative in der Kirche gemobbt werden. Man muß reagieren, weil sonst die Gefahr besteht, daß das immer weiter Schule macht“, so Spaemann.

Bischof Zdarsa sei „Opfer seiner Berater“ geworden. Bei der großen Zahl bekannter katholischer Autoren, die bereits in der JUNGEN FREIHEIT (JF) geschrieben haben oder dort interviewt wurden, hätte der Bischof stutzig werden müssen. Er selbst äußere sich gelegentlich in der JF, weil er sie für eine gute Zeitung halte, die er nicht missen möchte. „Nach meiner Ansicht wäre die einzige faire Entscheidung , wenn der Bischof das Verbot aufhebt und sich hinter seinen Pfarrer stellt, da der nicht Unrechtes getan hat“, erklärt der als Freund Joseph Ratzingers geltende Philosoph und Publizist.

Redaktionen: Das Interview mit Robert Spaemann schicken wir Ihnen gern zu. Schreiben Sie an: presse@jungefreiheit.de

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