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Böttcher AG: Versandhändler stoppt Expansion – und rechnet mit Brüssel und Berlin ab

Böttcher AG: Versandhändler stoppt Expansion – und rechnet mit Brüssel und Berlin ab

Böttcher AG: Versandhändler stoppt Expansion – und rechnet mit Brüssel und Berlin ab

Das Logo des deutschen Fachhandel für Bürobedarf aus Zöllnitz bei Jena, der Böttcher AG, auf einem Karton des Unternehmens am 28. Januar 2025. Das Unternehmen ist in den Nachrichten aufgrund einer möglichen Spende an die Partei die Alternative für Deutschland ( AfD ).
Das Logo des deutschen Fachhandel für Bürobedarf aus Zöllnitz bei Jena, der Böttcher AG, auf einem Karton des Unternehmens am 28. Januar 2025. Das Unternehmen ist in den Nachrichten aufgrund einer möglichen Spende an die Partei die Alternative für Deutschland ( AfD ).
Das Logo der „Böttcher AG“ auf einem Karton: Konzern erhebt schwere Vorwürfe gegen die Politik. Foto: picture alliance / picture alliance | Rainer Keuenhof
Böttcher AG
 

Versandhändler stoppt Expansion – und rechnet mit Brüssel und Berlin ab

Die Böttcher AG verzichtet auf die Expansion seines Unternehmens. Bis zu 500 Millionen Euro und bis zu 300 neue Arbeitsplätze würden dadurch wegfallen. Der Konzern erhebt schwere Vorwürfe an die Politik.
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JENA. Der deutsche Bürobedarfs-Versandhändler „Böttcher AG“ hat angekündigt, seine geplante Europa-Expansion zu stoppen. Damit würden bis zu 500 Millionen Euro Umsatz und bis zu 300 neue Arbeitsplätze wegfallen, wie ein Sprecher des Unternehmens mitteilte. „Ausschlaggebend sind aus Sicher der Bötcher AG die zunehmend schwierigen Rahmenbedingungen in Deutschland und Europa“, heißt es in dem Schreiben. Dazu zählten „unter anderem hohe Unternehmenssteuern und Sozialabgaben, hohe Energie- und Arbeitskosten, fehlende Planungssicherheit sowie eine stetig wachsende Bürokratie“, kritisieren die Verantwortlichen des Unternehmens.

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Das größte Problem sei „die Politik auf EU-Ebene, deren Vorgaben und Regulierungen den Handlungsspielraum für Unternehmen zunehmend einschränken“. Doch auch die deutsche Regierung reagiere darauf nicht mit „verlässlichen und wachstumsfreundlichen Rahmenbedingungen“, sondern verschärfe die Situation zusätzlich.

Forderungen an die Bundesregierung

Das Unternehmen sieht die deutsche Wirtschaft „auf einem gefährlichen Sinkflug“, heißt es weiter. Fast noch gefährlicher als Insolvenzen seien „Investitionen, die nicht mehr stattfinden, Standorte, die nicht erweitert werden und Arbeitsplätze, die überhaupt nicht entstehen“.

In dem Schreiben wird die Bundesregierung dazu aufgerufen, dringend die Bürokratie abzubauen, Steuern zu senken und bezahlbare Energiepreise sicherzustellen. (st)

Das Logo der „Böttcher AG“ auf einem Karton: Konzern erhebt schwere Vorwürfe gegen die Politik. Foto: picture alliance / picture alliance | Rainer Keuenhof
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