Anzeige
Anzeige

Insa-Umfrage: Union stürzt unter die 20-Prozent-Marke

Insa-Umfrage: Union stürzt unter die 20-Prozent-Marke

Insa-Umfrage: Union stürzt unter die 20-Prozent-Marke

Bundeskanzler Friedrich Merz von der CDU sieht auf diesem Bild müde aus. Die Union verliert in einer aktuellen Umfrage.
Bundeskanzler Friedrich Merz von der CDU sieht auf diesem Bild müde aus. Die Union verliert in einer aktuellen Umfrage.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU): Union verliert in bundesweiter Umfrage. Foto: picture alliance / dts-Agentur | dts Nachrichtenagentur GmbH
Insa-Umfrage
 

Union stürzt unter die 20-Prozent-Marke

Die Union kommt nicht zur Ruhe. Eine Woche nach der historischen Wahlniederlage in Mecklenburg-Vorpommern fallen CDU und CSU in einer bundesweiten Umfrage auf 19 Prozent. Andere Parteien legen hingegen zu.
Anzeige

BERLIN. Die Union ist laut einer bundesweiten Umfrage auf 19 Prozent gefallen. Das ist ihr schwächster Wert seit Beginn der laufenden Legislaturperiode, wie aus einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag der Bild-Zeitung hervorgeht. Die AfD steht unverändert bei 29 Prozent.

Die Grafik zeigt eine bundesweite Umfrage zur Sonntagsfrage. Die Union kommt nur noch auf 19 Prozent.
Quelle: Insa für Bild Grafik: JF

Um jeweils einen Prozentpunkt gegenüber der vorangegangenen Insa-Umfrage zugelegt haben SPD und Grüne. Den Sozialdemokraten würden derzeit 14, den Grünen 15 Prozent der Bürger ihre Stimme geben. Für die Grünen bedeuten die 15 Prozent den stärksten Wert seit September 2023. Die Linkspartei verliert einen Prozentpunkt und kommt auf zehn Prozent, die FDP verliert ebenfalls einen Prozentpunkt und kommt auf vier Prozent. Das BSW bleibt unverändert bei drei Prozent.

Linke Parteien im Aufwind, Merz im Feuer

Damit kommt die schwarz-rote Bundesregierung nur noch auf 33 Prozent. SPD, Grüne und Linkspartei stehen zusammen bei 39 Prozent – das ist der höchste gemessene Wert der drei Parteien seit Beginn der laufenden Legislaturperiode.

Die Grafik zeigt die Sitzverteilung laut einer aktuellen Umfrage im Bundestag. Die Union verliert Mandate.
Quelle: Insa für Bild Grafik: JF

Der Druck auf Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nimmt zu. So hatte Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (ebenfalls CDU) unlängst von der Bundesregierung gefordert, die angesetzten Reformen bis zum Jahresende umzusetzen. „Ansonsten wird es schwer, Vertrauen zurückzugewinnen“, sagte er am Donnerstag dem Handelsblatt. Sollte die Koalition aus Union und SPD die Kursänderung hinbekommen, dann habe Voigt keine Zweifel daran, dass sie bis 2029 mit Friedrich Merz als Kanzler durchhalte (JF berichtete).

Zuletzt hatten mehrere CDU-Landesverbände die Bundesregierung dazu aufgefordert, die angekündigten Reformen umzusetzen. In einem offenen Brief der Parteibasis aus der Oberlausitz und Niederschlesien hieß es dazu in der vergangenen Woche: „Die CDU Deutschlands hat kein Erkenntnisproblem mehr. Sie hat ein Umsetzungs- und Glaubwürdigkeitsproblem.“ (st/mas)

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU): Union verliert in bundesweiter Umfrage. Foto: picture alliance / dts-Agentur | dts Nachrichtenagentur GmbH
Anzeige
Anzeige

Der nächste Beitrag

ähnliche Themen
aktuelles