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Insa-Sonntagstrend: Umfrage-Hammer: AfD knackt erstmals die 30-Prozent-Marke

Insa-Sonntagstrend: Umfrage-Hammer: AfD knackt erstmals die 30-Prozent-Marke

Insa-Sonntagstrend: Umfrage-Hammer: AfD knackt erstmals die 30-Prozent-Marke

Die Spitze der AfD hat allen Grund zum Jubeln. Foto: picture alliance/dpa/dpa-Pool | Sören Stache
Die Spitze der AfD hat allen Grund zum Jubeln. Foto: picture alliance/dpa/dpa-Pool | Sören Stache
Die Spitze der AfD hat allen Grund zum Jubeln. Foto: picture alliance/dpa/dpa-Pool | Sören Stache
Insa-Sonntagstrend
 

Umfrage-Hammer: AfD knackt erstmals die 30-Prozent-Marke

Zwölf Prozentpunkte Vorsprung auf CDU und CSU: Die AfD erreicht bei Insa einen neuen Höchststand, die Union fällt auf ein Rekordtief. Auch für Kanzler Merz brechen die Zustimmungswerte weiter ein.
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BERLIN. Die AfD hat im bundesweiten Insa-Sonntagstrend erstmals 30 Prozent erreicht. In der Erhebung für Bild gewinnt sie gegenüber der Vorwoche einen Prozentpunkt hinzu. CDU und CSU verlieren dagegen einen Punkt und fallen auf 18 Prozent. Das ist ihr schlechtester bislang von Insa gemessener Wert. Auch der Abstand zwischen beiden Lagern erreicht mit zwölf Prozentpunkten einen neuen Höchststand.

Damit kommt die AfD allein nahezu auf denselben Wert wie die Regierungsparteien zusammen. Union und SPD erreichen gemeinsam 32 Prozent. Die Sozialdemokraten verharren bei 14 Prozent und liegen damit nur noch vier Punkte hinter dem Koalitionspartner.

Die Grünen verlieren einen Punkt und stehen ebenfalls bei 14 Prozent. Die Linkspartei hält zehn Prozent. Das BSW verbessert sich um einen Punkt auf vier Prozent und zieht mit der unveränderten FDP gleich. Beide bleiben damit unter der Fünf-Prozent-Hürde. Auf sonstige Parteien entfallen sechs Prozent.

Ohne AfD bräuchte die Union auch die Grünen

Für Schwarz-Rot wäre eine parlamentarische Mehrheit auf dieser Grundlage außer Reichweite. Auch SPD, Grüne und Linke kämen mit zusammen 38 Prozent nicht auf eine Mehrheit der Sitze.

Unter der Annahme, dass FDP, BSW und sämtliche sonstigen Parteien am Einzug scheitern, würden 14 Prozent der Stimmen bei der Sitzverteilung unberücksichtigt bleiben. Eine Mehrheit wäre dann rechnerisch mit mehr als 43 Prozent der Stimmen möglich. Union, SPD und Grüne erreichen zusammen 46 Prozent. AfD und Union kommen auf 48 Prozent.

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Nur noch 15 Prozent sind mit Merz zufrieden

Auch die Zufriedenheit mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erreicht in der Insa-Erhebung einen neuen Tiefstand. Nur noch 15 Prozent bewerten seine Arbeit positiv. Das ist ein Punkt weniger als bei der vorherigen Befragung Anfang September. Der Anteil der Unzufriedenen steigt um zwei Punkte auf 79 Prozent.

Mit der Bundesregierung sind lediglich 14 Prozent zufrieden, drei Punkte weniger als Anfang September. Ebenfalls 79 Prozent äußern sich unzufrieden, ein Punkt mehr als zuvor. Für diese Fragen wurden am 1. und 2. Oktober gesondert 1.001 Personen befragt. Die maximale Fehlertoleranz liegt bei 3,1 Prozentpunkten.

Insa-Chef Hermann Binkert stellte den Regierungsparteien gegenüber Bild eine düstere Prognose: „Union und SPD werden diesen Negativtrend nicht mehr substanziell drehen können.“ (rr)

Die Spitze der AfD hat allen Grund zum Jubeln. Foto: picture alliance/dpa/dpa-Pool | Sören Stache
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