BERLIN. Ein 42jähriger türkischer Migrant hat am Sonnabend am Berliner Ostkreuz einen 25jährigen indischen Staatsbürger angegriffen und angekündigt, Jagd auf Inder zu machen. Zuvor habe er „laut herumgeschrien und scheinbar ziellos Passanten angegangen“, schrieb die Polizei der Hauptstadt in einer Mitteilung. Anschließend habe er versucht, den 25jährigen anzugreifen. „Dieser soll vor den Angriffen zurückgewichen sein und dabei versucht haben, den Angreifer mit einem Cricketschläger auf Abstand zu halten.“
Der Türke wandte sich kurz von ihm ab, schleuderte ihn aber dann auf die Fahrbahn und schlug mehrere Male mit der Faust auf seinen Kopf. Die Bundespolizei nahm den Angreifer fest. „Während der Sachverhaltsklärung beleidigte der Angreifer den 25jährigen in türkischer Sprache aufgrund seiner Herkunft“, heißt es in der Mitteilung. Was genau der Schläger gesagt habe, konnte eine Sprecherin auf Anfrage der JUNGEN FREIHEIT aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen. In der Mitteilung der Behörde heißt es weiter, dass der 42jährige zu einem Einsatzwagen gebracht worden sei und dort gesagt habe, „dass er Jagd auf Inder machen werde“.
Angreifer ist türkischer Migrant
In dem Rucksack des Täters fanden die Einsatzkräfte „eine Schreckschusswaffe nebst Munition sowie die Fahne einer extremistischen Vereinigung“. Dabei handelte es sich um eine Fahne der türkischen Ülkücü-Bewegung – landläufig auch „Graue Wölfe“ genannt –, wie die BZ zuerst berichtete und die Sprecherin der Polizei der JF bestätigte. (mas)






