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„Polizistin“ vor Gericht: Transfrau soll 15jährige vergewaltigt und Kinderpornos gehortet haben

„Polizistin“ vor Gericht: Transfrau soll 15jährige vergewaltigt und Kinderpornos gehortet haben

„Polizistin“ vor Gericht: Transfrau soll 15jährige vergewaltigt und Kinderpornos gehortet haben

Vor dem Landgericht Traunstein hat ein Prozess gegen eine inzwischen suspendierte Polizistin begonnen, die eine 15-Jährige vergewaltigt haben soll. Foto: picture alliance/dpa/Britta Schultejans | Britta Schultejans. Es handelt sich dabei um eine Transfrau.
Vor dem Landgericht Traunstein hat ein Prozess gegen eine inzwischen suspendierte Polizistin begonnen, die eine 15-Jährige vergewaltigt haben soll. Foto: picture alliance/dpa/Britta Schultejans | Britta Schultejans. Es handelt sich dabei um eine Transfrau.
Vor dem Landgericht Traunstein hat ein Prozess gegen eine inzwischen suspendierte Polizistin begonnen, die eine 15-Jährige vergewaltigt haben soll. Foto: picture alliance/dpa/Britta Schultejans | Britta Schultejans
„Polizistin“ vor Gericht
 

Transfrau soll 15jährige vergewaltigt und Kinderpornos gehortet haben

Laut Medien soll eine „Polizistin“ eine 15jährige auf einer Toilette vergewaltigt haben. Doch bei der Anklageverlesung wird deutlich, es handelt sich um eine Transperson, die zum Tatzeitpunkt einen Penis hatte. Auch Hunderte Kinderpornos finden die Beamten – und Videos vom sexuellen Missbrauch eines Hundes. Nun könnte es zu einem Deal kommen.
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TRAUNSTEIN. Vor dem Landgericht Traunstein in Bayern hat am Dienstag der Prozess gegen eine 55jährige Transfrau begonnen, weil sie unter anderem eine Jugendliche vergewaltigt haben soll. Die als Mann geborene Transperson habe im August 2025 die 15jährige Tochter einer Freundin zu einem Schnellrestaurant an einer Autobahnraststätte mitgenommen, berichtete die OVB-Mediengruppe. Dort habe die inzwischen suspendierte Polizistin das Kind nach dem Essen auf eine Toilettenkabine gedrängt, sie gegen ihren Willen geküsst, angefasst und vergewaltigt.

Zudem wirft die Staatsanwaltschaft ihr vor, ein bewusstes Machtgefälle ausgenutzt zu haben. Die Transfrau habe sich häufig mit der Jugendlichen – die laut eigener Aussage aus einem schwierigen familiären Verhältnis stamme – getroffen, Interessen geteilt und ein freundschaftliches Verhältnis gepflegt. Aus der Anklageschrift gehe hervor, dass sie, obwohl sie eine Transfrau ist, zum Tatzeitpunkt immer noch ein männliches Glied gehabt habe.

Dieses habe sie auch in der Vergangenheit über WhatsApp gegenüber dem damals noch 14jährigen Opfer in einer pornographischen Nachricht angesprochen.

Transfrau soll Tier vergewaltigt haben

Die Ermittlungen brachte die 23jährige Verlobte der Transfrau ins Rollen. Sie entdeckte die Sex-Nachricht zufällig und sprach daraufhin mit der Jugendlichen, die sich ihr anvertraute. Schließlich sprach die Verlobte mit der Polizei. Die Kriminalpolizei vernahm das Mädchen, das erzählte, dass es in der Vergangenheit bereits zu einem Vorfall in einem Whirlpool kam. Sie hätte mit der Transfrau gesprochen und Alkohol getrunken und wäre dabei eingeschlafen. Aufgewacht wäre sie in einem anderen Raum und hätte nicht mehr ihre Badekleidung getragen.

Mit Hilfe eines Durchsuchungsbeschlusses wurden ein Handy, ein Laptop, zwei USB-Sticks und eine Festplatte bei der Transfrau sichergestellt. Darauf fanden die Ermittler 1.977 kinderpornographische Bilder und drei Videos. Einige Bilder habe die Person auch auf Instagram hochgeladen, um sie jemandem Unbekannten zur Verfügung zu stellen.


Außerdem habe sie einen Hund mehrmals vergewaltigt. Davon seien auch Videos aufgenommen worden, bei denen in einzelnen Fällen zwei weitere Sexualpartner dabei gewesen seien. Einige dieser Videos seien verbreitet worden.

Mit Absatzschuhen in den Gerichtssaal

Die Transfrau sitzt seit Oktober in Untersuchungshaft. Anklage erhob die Generalstaatsanwaltschaft Bamberg mit der Zentralstelle Cybercrime Bayern. Beim ersten Verhandlungstag betrat die Angeklagte am Dienstag mit Absatzschuhen, einem schwarzen Rock mit Beinschlitz und einem bauchfreien Oberteil den Gerichtssaal, berichtete „BGLand24“ aus der Verhandlung.

Die angeklagte Person im Landgericht Traunstein. Foto: picture alliance/dpa/Britta Schultejans | Britta Schultejans
Die angeklagte Person im Landgericht Traunstein. Foto: picture alliance/dpa/Britta Schultejans | Britta Schultejans

Die Vernehmung der Transfrau wurde jedoch schnell unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchgeführt, bei der ein ausführliches Geständnis abgelegt werden soll. Grund dafür sei ein Deal zwischen der Staatsanwaltschaft und der Verteidigung, wodurch das inzwischen 16jährige Opfer keine Aussage tätigen müsse. Zudem stehe dadurch eine Freiheitsstrafe von rund drei Jahren an. Laut dem Richter Andreas Bartschmid soll die Jugendliche aber so oder so eine finanzielle Entschädigung erhalten.

Mehrere Medien unterschlagen, dass es sich bei der angeklagten Person um eine Transperson handelt, die als Mann geboren wurde und sich nun als Frau verstanden wissen will. So schrieb der Spiegel, eine „Polizistin“ habe das Verbrechen mutmaßlich begangen.(mas)

Vor dem Landgericht Traunstein hat ein Prozess gegen eine inzwischen suspendierte Polizistin begonnen, die eine 15-Jährige vergewaltigt haben soll. Foto: picture alliance/dpa/Britta Schultejans | Britta Schultejans
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