BERLIN. Die Integrationsbeauftragte von Berlin-Neukölln, Güner Balci, hat eindringlich vor den Verbindungen der Berliner Linkspartei in islamistische Kreise gewarnt. Es sei „kein Zufall, dass sich mutmaßliche Terrorunterstützer in Neukölln wohlfühlen“, schrieb Balci in einem Gastbeitrag in der Welt. Diese hätten in Berlin „bei der Linkspartei und auch bei Teilen der SPD und Grünen eine politische Heimat gefunden“, führte Balci aus. „Für Deutschland bedeutet dies wohl vor allem eines: Gewalt.“
Balci verweist auf den vereitelten Terroranschlag vom 7. Oktober 2025 in Berlin. Terroristen hatten geplant, an diesem Tag mit Sturmgewehren so viele Juden wie möglich zu töten. Sicherheitsbehörden konnten das verhindern, sieben mutmaßliche Hamas-Mitglieder sitzen seitdem in Untersuchungshaft.

Eine der Waffenübergaben soll in der Neuköllner Hasenheide passiert sein, wenige hundert Meter entfernt von dem mittlerweile aufgelösten Verein „Palästinensische Gemeinde Deutschland e.V.“. „Der Laden ist weg, die Hamas-Akteure sind geblieben“, betont Balci und warnt: „Ohne eine offizielle Adresse lässt sich die Arbeit flexibler organisieren.“
Scharfe Kritik übt die Integrationsbeauftragte auch an der Spitzenkandidatin der Linkspartei für die Wahl des Berliner Abgeordnetenhauses, Elif Eralp. Diese habe eine Wahlkampfveranstaltung in einer Berliner Moschee besucht, in der auch der mit Haftbefehl gesuchte Hamas-Sympathisant Majed Al-Zeer in der Vergangenheit gesprochen hatte. Der FDP-Spitzenkandidat Christoph Meier war ebenso wie Eralp in der Moschee, hielt sogar ein Foto des Hamas-Unterstützers in dem Gotteshaus hoch. „Es hat Frau Eralp nicht interessiert“, konstatiert Balci.
Eralp, die möglicherweise Berlins nächste Regierende Bürgermeisterin wird, hätte „ohne die Stimmen migrantischer Antisemiten nie ein so fulminantes Ergebnis erreicht“, betont Balci. (st)





