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Infratest-dimap-Umfrage: Kopf-an-Kopf-Rennen in Berlin mit neuem Spitzenreiter

Infratest-dimap-Umfrage: Kopf-an-Kopf-Rennen in Berlin mit neuem Spitzenreiter

Infratest-dimap-Umfrage: Kopf-an-Kopf-Rennen in Berlin mit neuem Spitzenreiter

Plakate für die Berliner Abgeordnetenhaus-Wahl am 20. September.
Plakate für die Berliner Abgeordnetenhaus-Wahl am 20. September.
Plakate für die Berliner Abgeordnetenhaus-Wahl am 20. September. Fotos: picture alliance / dts-Agentur & PIC ONE | Holger Much
Infratest-dimap-Umfrage
 

Kopf-an-Kopf-Rennen in Berlin mit neuem Spitzenreiter

Bei der Abgeordnetenhauswahl in Berlin bleibt weiter unklar, wer am Ende vorn liegt. In der aktuellen Infratest-dimap-Umfrage für den RBB gibt es gleich mehrere Überraschungen.
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BERLIN. Die CDU hat die Linke wieder von Platz eins verdrängt. Das geht aus einer neuen Umfrage zur Berliner Abgeordnetenhauswahl am 20. September von Infratest dimap für den RBB hervor. Demnach verliert die Linke überraschend deutlich gleich drei Prozentpunkte im Vergleich zur Umfrage von Mitte Juli und kommt nur noch auf 19 Prozent. Die Union legt dagegen einen Punkt zu und liegt nun mit 21 Prozent vorn.

Am stärksten gewinnt die AfD von Spitzenkandidatin Kristin Brinker, die mit plus zwei Punkten nun auf 18 Prozent kommt und ihr Ergebnis im Vergleich zur Wiederholungswahl von 2023 verdoppeln würde (damals: 9,1 Prozent). Gleichauf liegen die Grünen, die wie die CDU ebenfalls leicht gewinnen.

Interessant ist, dass die relativ herben Verluste der Linken nicht im linken Lager verbleiben. Denn die SPD verliert den einen Punkt, den die Grünen zulegen, und kommt nur noch auf elf Prozent. Es ist der schlechteste Wert, der jemals für die Sozialdemokraten in einer Berlin-Umfrage gemessen wurde. Abgeschlagen liegen sie auf Platz fünf.

Die aktuelle Berlin-Umfrage für den RBB.
Die aktuelle Berlin-Umfrage für den RBB. Grafik: JF

Rot-Rot-Grün in Berlin mit satter Mehrheit

Insgesamt steht Rot-Rot-Grün drei Punkte schlechter da als noch im Juli und fällt auf 48 Prozent. Für eine Koalition würde es dennoch reichen. Denn CDU und AfD kommen zusammen auf 38 Prozent. Alle anderen Parteien würden nicht ins Abgeordnetenhaus einziehen. Am stärksten ist noch das BSW mit vier Prozent (plus eins).


Die FDP wird unter den Sonstigen ausgewiesen, die insgesamt neun Prozent erreichen und einen Punkt verlieren. Darunter ist auch die EU-freundliche, links-woke Volt, die in der Hauptstadt mit vielen großflächigen Wahlplakaten auffällt und für ihre Größe im Stadtbild völlig überrepräsentiert ist. (fh)

Plakate für die Berliner Abgeordnetenhaus-Wahl am 20. September. Fotos: picture alliance / dts-Agentur & PIC ONE | Holger Much
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