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Insa-Sonntagsfrage: Erstmals mit Merz als Chef rutscht die Union unter 20 Prozent

Insa-Sonntagsfrage: Erstmals mit Merz als Chef rutscht die Union unter 20 Prozent

Insa-Sonntagsfrage: Erstmals mit Merz als Chef rutscht die Union unter 20 Prozent

Berlin, Deutschland: Deutscher Bundestag: 91. Bundestagssitzung - Haushaltswoche: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU): Das BSW und die FDP kommen weiterhin nicht über die Fünf-Prozent-Hürde. Foto: picture alliance / dts-Agentur | dts Nachrichtenagentur GmbH. Die Union hat den schlechtesten Wert der vergangenen fünf Jahre erreicht.
Berlin, Deutschland: Deutscher Bundestag: 91. Bundestagssitzung - Haushaltswoche: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU): Das BSW und die FDP kommen weiterhin nicht über die Fünf-Prozent-Hürde. Foto: picture alliance / dts-Agentur | dts Nachrichtenagentur GmbH. Die Union hat den schlechtesten Wert der vergangenen fünf Jahre erreicht.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU): Das BSW und die FDP kommen weiterhin nicht über die Fünf-Prozent-Hürde. Foto: picture alliance / dts-Agentur | dts Nachrichtenagentur GmbH
Insa-Sonntagsfrage
 

Erstmals mit Merz als Chef rutscht die Union unter 20 Prozent

Noch nie stand die Union unter Friedrich Merz in einer Umfrage so schlecht da. Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt rauschen CDU und CSU unter die 20-Prozent-Marke. Wer profitiert von den Verlusten?
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BERLIN. Die Union hat laut der aktuellen Insa-Sonntagsfrage den schlechtesten Wert seit fünf Jahren erreicht. Demnach rutschten CDU und CSU um einen Prozentpunkt auf 19,5 Prozent ab. Zuvor lagen sie im Oktober 2021 unter der 20-Prozent-Marke. Merz ist seit 2022 CDU-Chef.

Die AfD hingegen bleibt bei 29 Prozent sowie die Grünen bei 13,5 Prozent stabil. Dafür steigt die SPD um 0,5 Prozentpunkte auf 12,5 Prozent, die Linkspartei erreicht weiterhin 10,5 Prozent. Das BSW wächst um 0,5 Prozentpunkte auf vier Prozent, die FDP steht unverändert bei 4,5 Prozent. Somit fallen beide Parteien unter die Fünf-Prozent-Hürde und kämen damit nicht in den Bundestag.

Die Union fällt unter 20 Prozent. Grafik: JF
Die Union fällt unter 20 Prozent. Grafik: JF

Gespräche mit AfD über Landesregierung

Zudem sind laut dem Institut 42 Prozent der Befragten der Meinung, dass die Parteien, die in den Landtag Sachsen-Anhalt gewählt wurden, Gesprächsangebote der AfD über die Bildung einer Landesregierung annehmen sollen. 39 Prozent sind dagegen.

Die Mehrheit der Befragten will, dass die gewählten Parteien die Gesprächsangebote der AfD in Sachsen-Anhalt annehmen sollen. Grafik: JF
Die Mehrheit der Befragten will, dass die gewählten Parteien die Gesprächsangebote der AfD in Sachsen-Anhalt annehmen sollen. Grafik: JF

Unter den AfD-Anhängern selbst sind 84 Prozent für die Gesprächsaufnahme, während sieben Prozent von ihnen dagegen sind. Ansonsten gibt es eine absolute Mehrheit nur unter den BSW-Unterstützern, von denen 52 Prozent für und 27 Prozent gegen Gespräche über die Bildung einer Landesregierung sind. Mit 45 Prozent dafür und 38 Prozent dagegen gibt es noch eine relative Mehrheit unter den FDP-Wählern.


Alle anderen Parteianhänger sind mehrheitlich gegen die Gesprächsaufnahme mit der AfD. Angeführt von den Unterstützern der Grünen, von denen 68 Prozent dagegen und 19 dafür sind, gefolgt von denen der Linkspartei mit 63 zu 21 Prozent, denen der SPD mit 61 zu 23 Prozent und denen der Union mit 50 zu 38 Prozent.

Deutschland soll bessere Beziehung zu Russland aufbauen

Währenddessen sind 42 Prozent der Befragten dafür, dass Deutschland die Ukraine weniger unterstützen soll. 19 Prozent sind dafür, dass die Hilfe erhöht wird und 29 Prozent sind mit dem aktuellen Kurs zufrieden.

Die Mehrheit ist dafür, dass die Ukraine weniger Unterstützung von Deutschland erhält. Grafik: JF
Die Mehrheit ist dafür, dass die Ukraine weniger Unterstützung von Deutschland erhält. Grafik: JF

Weiter gaben 52 Prozent an, dass Deutschland alle diplomatischen Möglichkeiten nutzen sollte, um die Beziehungen zu Russland zu verbessern. 29 Prozent sind anderer Meinung.

Nur die Wähler der Grünen sind mit 50 Prozent mehrheitlich dagegen, dass sich Deutschland für eine bessere Beziehung zu Russland einsetzt. Alle anderen Anhänger sind mehrheitlich dafür, sich um ein besseres Verhältnis zu bemühen, angeführt von den Unterstützern der AfD, unter denen 74 Prozent dafür und 15 Prozent dagegen sind. Ihnen folgen Anhänger des BSW mit 65 zu 22 Prozent, die der FDP mit 54 zu 27 Prozent und die der Union mit 50 zu 37 Prozent. Eine relative Mehrheit gibt es auch unter den Wählern der Linkspartei mit 45 zu 31 Prozent sowie unter denen der SPD mit 43 zu 38 Prozent. (mas)

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