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Carsten Maschmeyer: „Die Hoffnung war falsch“: CDU-Großspender rechnet mit Merz ab

Carsten Maschmeyer: „Die Hoffnung war falsch“: CDU-Großspender rechnet mit Merz ab

Carsten Maschmeyer: „Die Hoffnung war falsch“: CDU-Großspender rechnet mit Merz ab

Carsten Maschmeyer: rechnet mit dem Kanzler ab. Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress | Clemens Niehaus/Geisler-Fotopres
Carsten Maschmeyer: rechnet mit dem Kanzler ab. Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress | Clemens Niehaus/Geisler-Fotopres
Carsten Maschmeyer: rechnet mit dem Kanzler ab. Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress | Clemens Niehaus/Geisler-Fotopres
Carsten Maschmeyer
 

„Die Hoffnung war falsch“: CDU-Großspender rechnet mit Merz ab

Im vergangenen Bundestagswahlkampf schwärmte der Investor Carsten Maschmeyer noch von der CDU und unterstützte die Partei massiv. Nun gesteht er ein: „Die Hoffnung war falsch.“ Kanzler Merz müsse zurücktreten.
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BERLIN. Der Unternehmer und Investor Carsten Maschmeyer hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zum Rücktritt aufgefordert. „Vor knapp zwei Jahren hatte ich die Hoffnung, dass Friedrich Merz eine gute Wahl ist“, schrieb Maschmeyer auf X. Er habe „auf wirtschaftlichen Sachverstand gehofft und auf einen Kanzler, der uns wieder eine Vision gibt“ und „tatsächlich Bürokratie abbauen will“.

Nun müsse er sagen: „Die Hoffnung war falsch.“ Merz habe „keine Führungs- oder Regierungserfahrung“ und das merke man auch. Der CDU-Chef sei „ein Ankündigungskanzler, der für Reformen keine Mehrheiten organisieren kann“. Der Kanzler schaffe es nicht, „eine Vision und Zukunftshoffnung zu vermitteln“, empörte sich der Investor.

Großspende an CDU und FDP im vergangenen Wahlkampf

Zugleich wies er darauf hin, dass es „harte Reformen brauche“, die „vielen Menschen viel abverlangen werden“ und bei denen jeder seinen Beitrag leisten müsse. „Die Menschen gehen nur dann durch eine Wüste, wenn man weiß, dass dahinter die Oase kommt“, gab der Unternehmer zu bedenken. „Es bleibt für mich keine andere Wahl: Er muss zurücktreten.“ Es gebe ein gewähltes Parlament. „Ein neuer Kanzler hat nun noch 2 bis 2,5 Jahre Zeit, neuen Schwung zu bringen.“

Bei der vergangenen Bundestagswahl hatte Maschmeyer die CDU noch massiv unterstützt und der Partei 200.000 Euro gespendet. Auch die FDP bekam eine Spende in gleicher Höhe. „CDU/CSU und FDP traue ich die höchste wirtschaftliche Kompetenz zu“, begründete er seine Entscheidung damals. „Durch ihr Wahlprogramm machen sie unmissverständlich klar, dass sie bereit sind, die dringend notwendigen Reformen anzugehen: Steuerlast senken, Bürokratie radikal abbauen und Innovationen fördern.“ (ho)

Carsten Maschmeyer: rechnet mit dem Kanzler ab. Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress | Clemens Niehaus/Geisler-Fotopres
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