BREMEN. Am Rande der Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit ist es am Freitag und Samstag in Bremen zu Ausschreitungen von Linksextremen gekommen. Bei einem Aufzug unter dem Motto „Protest gegen Militarismus und Kriegstreiberei“ verbrannten Vermummte am Samstag eine Deutschlandflagge.
Im Rahmen einer angemeldeten Versammlung wurde im #Viertel eine Deutschlandfahne verbrannt. Bei anschließenden Identitätsfeststellungen wurden Einsatzkräfte der #Polizei angegriffen. Die Maßnahmen dauert aktuell an.
— Polizei Bremen (@BremenPolizei) October 3, 2026
Als Polizisten eingriffen, wurden mehrere von ihnen „unter anderem mit Fahnenstangen“ angegriffen, wie die Polizei mitteilte. Vier Polizisten seien dabei verletzt worden, hätten allerdings ihren Dienst fortsetzen können. Die Versammlung wurde aufgelöst. Die Polizei nahm Tatverdächtige fest und leitete Ermittlungen unter anderem wegen schweren Landfriedensbruchs ein.
Insgesamt „friedlich und ohne größere Zwischenfälle“
Bereits am Freitag und in der Nacht auf Samstag hatte es Ausschreitungen gegeben. Am Freitagabend warfen Teilnehmer einer Versammlung gegen „Sozialabbau, Militarisierung, Antifeminismus“ Bengalos und Böller. Dabei wurde niemand verletzt. In der Nacht dann attackierten laut Polizei mehrere Personen Einsatzkräfte mit Pyrotechnik, Steinen und Flaschen. Ein Polizist sei verletzt worden und habe ärztlich behandelt werden müssen.
Insgesamt zieht die Polizei aber eine positive Bilanz beider Tage. Abseits der genannten Vorfälle seien die Feierlichkeiten „friedlich und ohne größere Zwischenfälle“ verlaufen. Bei der zentralen Feier hatte am Samstag Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eine lange Rede gehalten. Dabei warf er einem erheblichen Teil der Wähler vor, mit ihrer Wahl zu bekunden, „dass sie sich von wichtigen Grundrechten unserer Republik abwenden“ (JF berichtete). (ser)






