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Insa-Umfrage: AfD zieht mit Rekordabstand an Union vorbei

Insa-Umfrage: AfD zieht mit Rekordabstand an Union vorbei

Insa-Umfrage: AfD zieht mit Rekordabstand an Union vorbei

Die AfD-Chefs Tino Chrupalla und Alice Weidel lachen gemeinsam auf der Bundespressekonferenz. Foto: picture alliance / Chris Emil Janßen | Chris Emil Janssen
Die AfD-Chefs Tino Chrupalla und Alice Weidel lachen gemeinsam auf der Bundespressekonferenz. Foto: picture alliance / Chris Emil Janßen | Chris Emil Janssen
Die AfD-Chefs Tino Chrupalla und Alice Weidel lachen gemeinsam auf der Bundespressekonferenz. Foto: picture alliance / Chris Emil Janßen | Chris Emil Janssen
Insa-Umfrage
 

AfD zieht mit Rekordabstand an Union vorbei

Während die Union weiterhin unter 20 Prozent liegt, wächst die AfD weiter. Der Abstand zwischen den beiden Parteien erreicht einen neuen Rekord.
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BERLIN. Der Umfrage-Abstand zwischen Union und AfD hat einen neuen Rekord erreicht. Laut der aktuellen Insa-Sonntagsfrage steigt die AfD um 0,5 Prozentpunkte auf 29,5 Prozent, teilte das Meinungsforschungsinstitut am Dienstag mit. Hingegen bleibt die Union bei 19,5 Prozent stehen. Erstmals liegt damit die Partei von Alice Weidel und Tino Chrupalla bei Insa um zehn Prozentpunkte vor der CDU und CSU.

Die SPD kommt auf 13,5 Prozent (plus ein Prozentpunkt), ebenso wie die Grünen (minus 0,5 Prozentpunkte). Die Linkspartei steht weiterhin bei 10,5 Prozent. Unter der Fünf-Prozent-Hürde liegen unverändert die FDP mit 4,5 Prozent und das BSW mit 3,5 Prozent. Die Kleinparteien sinken zusammen auf 5,5 Prozent (minus ein Prozentpunkt).

Die AfD liegt zehn Prozentpunkte vor der Union. Grafik: JF
Die AfD liegt zehn Prozentpunkte vor der Union. Grafik: JF

Neuwahlen nach Merz-Rücktritt

Außerdem sind 45 Prozent der Bürger dafür, dass das Parlament neu zusammengesetzt wird, sofern Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) seinen Rücktritt verkündet. 31 Prozent wollen, dass die Union und die SPD in einem solchen Szenario mit ihrer Mehrheit einen neuen Kanzler finden. Dass die CDU und CSU eine Minderheitsregierung bilden und sich von der AfD tolerieren lassen, wollen zehn Prozent.

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Auch unter AfD-Wählern sind nur 18 Prozent dafür, dass sich die Union nach einem möglichen Rücktritt von der größten Oppositionspartei tolerieren lässt. Stattdessen sind mit 67 Prozent die meisten für Neuwahlen. Ebenso sind die Anhänger des BSW mit 62 Prozent sowie der Linkspartei mit 58 Prozent und die der FDP mit 48 Prozent für eine vorzeitige Auflösung des Bundestages. Die Unterstützer der Union sind mit 56 Prozent, die der Grünen mit 55 Prozent und die der SPD mit 54 Prozent für einen neuen Kanzler mit derselben Koalition.

Wird Söder nächster Bundeskanzler?

Als Nachfolger von Merz wünschen sich 37 Prozent der Unionswähler, dass Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) das Amt des Kanzlers übernimmt. Weitere 27 Prozent sind für Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU), acht Prozent für den Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und sieben Prozent für Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU). Hingegen wollen elf Prozent keinen dieser Kandidaten als Nachfolger sehen.

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Unter allen Bürgern sind 20 Prozent für Söder, 14 Prozent für Wüst, sechs Prozent für Dobrindt und drei Prozent für Rhein. 39 Prozent der Befragten sind dafür, dass jemand anderes das Amt übernehmen soll. (mas)

Die AfD-Chefs Tino Chrupalla und Alice Weidel lachen gemeinsam auf der Bundespressekonferenz. Foto: picture alliance / Chris Emil Janßen | Chris Emil Janssen
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