Besetzte Schule in Kreuzberg: Gewaltserie reißt nicht ab Foto: picture alliance/dpa
Berlin-Kreuzberg

Erneut Messerstecherei vor Asyl-Schule

BERLIN. Die Serie von schweren Gewalttaten in einer von Asylbewerbern besetzten Schule in Berlin Kreuzberg reißt nicht ab. In der Nacht zum Dienstag stürmte ein Sondereinsatzkommando der Polizei das Gebäude, um einen Messerstecher festzunehmen. Die Beamten nahmen einen 23 Jahre alten Asylsuchenden fest, der zuvor einen anderen Asylbewerber schwer verletzt hatte.

Die Polizei war mit zwei Hundertschaften vor Ort, um Ausschreitungen zu verhindern. Noch während der Durchsuchung versammelten sich dutzende Linksextremisten vor dem Haus, um die Asylanten zu unterstützen. Unter ihnen befand sich auch der Fraktionschef der Piraten im Abgeordnetenhaus, Oliver Höfinghoff, sowie einige Politiker der Grünen.

Bereits in der Vergangenheit kam es im Umfeld der besetzten Schule mehrfach zu Messerstechereien. Erst vor einem Monat nahm die Polizei einen 18 Jahre alten Asylbewerber fest, der einen 20jährigen durch Messerstiche schwer verletzt hatte. Anlaß des Streits sollen Drogengeschäfte gewesen sein. Die Hintergründe des aktuellen Falls sind noch unbekannt. Wie viele Personen in dem Gebäude leben, ist unklar. Die ehemalige Schule ist seit mehr als einem Jahr besetzt. (ho)

Besetzte Schule in Kreuzberg: Gewaltserie reißt nicht ab Foto: picture alliance/dpa

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