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Brandstiftungen und Gewalt: Frankreich: Wie linksextreme Politiker die Gewalt anheizen

Brandstiftungen und Gewalt: Frankreich: Wie linksextreme Politiker die Gewalt anheizen

Brandstiftungen und Gewalt: Frankreich: Wie linksextreme Politiker die Gewalt anheizen

Links sieht man einen afro-französischen Mann, den linksextremen Bürgermeister Bally Bagayoko, daneben sieht man mehrere brennende Dinge aus den neuesten Ausschreitungen in Frankreich
Links sieht man einen afro-französischen Mann, den linksextremen Bürgermeister Bally Bagayoko, daneben sieht man mehrere brennende Dinge aus den neuesten Ausschreitungen in Frankreich
Tanzender LFI-Bürgermeister Bally Bagayoko, brennende Nelson-Mandela-Schule in Nantes, randalierende Jugendliche in Marseille. Foto: Scrrenshot X
Brandstiftungen und Gewalt
 

Frankreich: Wie linksextreme Politiker die Gewalt anheizen

Die linksextremen Proteste in Frankreich eskalieren weiter. Migranten machen Jagd auf Weiße, Schulen werden angezündet, in Bordeaux stehen Rauchsäulen über der Stadt. In Paris tanzt ein schwarzer Bürgermeister um brennende Barrikaden.
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PARIS. Während der linksextremen Ausschreitungen in Frankreich (JF berichtete) ist das Nelson-Mandela-Gymnasium in Nantes niedergebrannt. Videoaufnahmen zeigen, wie der Eingangsbereich des Gebäudes von meterhohen Flammen verschlungen wird. Die Schule musste evakuiert werden.

Die Präsidentschaftskandidatin des rechten Rassemblement National, Marine Le Pen, warf dem Chef der linksextremen Partei La France insoumise (LFI), Jean-Luc Mélenchon, vor, eine Mitschuld an den Ausschreitungen zu tragen. „Indem er persönlich vor den Gymnasien erscheint, um die Jugendlichen anzustacheln, indem er seine Anhänger zum Aufstand aufruft und indem er seine Abgeordneten auf die Schulgelände schickt, trägt Jean-Luc Mélenchon eine schwere Verantwortung für die Situation, mit der unser Land heute konfrontiert ist“, schrieb Le Pen auf X. Mélenchon hatte sich bereits am Mittwoch mit jugendlichen Demonstranten vor einer Schule ablichten lassen.

Auch der rechte Politiker Éric Zemmour verurteile die Unterstützung der Gewalt. „Die Gewalt der letzten Tage rund um die Gymnasien in den „verlorenen Gebieten“ Frankreichs ist alles andere als trivial. Gewählte Vertreter der extremen Linken unterstützen und entschuldigen sie. Wir müssen sie daher als das erkennen, was sie ist: eine Generalprobe, eine Vorschau im kleinen Maßstab auf das Chaos, das Mélenchon und die LFI für Frankreich vorbereiten“, schrieb er auf X.

LFI-Bürgermeister tanzt vor Flammen

Im Pariser Brennpunktstadtteil Saint-Denis feierte der örtliche Bürgermeister – Bally Bagayoko vom LFI – gemeinsam mit den randalierenden Schülern. Videoaufnahmen zeigen ihn vor einem offenen Feuer, singend und tanzend mit den Schülern. Bagayoko war erst im März zum Bürgermeister gewählt worden. Saint-Denis ist die erste Stadt mit mehr als 100.000 Einwohnern, die vom LFI regiert wird. Bei seinem Amtsantritt hatte Bagayoko betont, er wolle mit seiner Politik „das neue Frankreich“ verkörpern.

Bereits am Vortag hatte der Politiker verkündet, Gewalt könne manchmal ein legitimes Mittel von Protest sein. Er betrachte sie als sinnvolle Gegenwehr angesichts brutaler Polizeigewalt.

Auch andere Politiker des LFI zeigten sich von der Gewalt unbeeindruckt. Die LFI-Abgeordnete Mathilde Panot veröffentlichte auf X ein Video, welches sie mit demonstrierenden Jugendlichen zeigt. „Diese Bilder werden Sie nicht auf C-News. Oder BFM-TV sehen“, schrieb sie dazu. „Ehre sei der Jugend, die die Geschichte des Landes schreibt. Frankreich, das sind sie!“

Migranten attackieren weißen Jugendlichen

Insgesamt wird in mehreren hundert Städten Frankreichs demonstriert – und in zahlreichen Orten gibt es Ausschreitungen. Videoaufnahmen aus Bordeaux zeigen mehrere gewaltige Rauchsäulen, die über der Stadt aufsteigen.

Aufnahmen aus La Rochelle zeigen, wie eine Gruppe migrantischer Jugendlicher einen weißen Gleichaltrigen attackieren und auf ihn einschlagen. In Marseille wurde ein Journalist des Medienkonzerns Groupe 6 während seiner Berichterstattung attackiert. Die Angreifer zerstörten seine Kamera und verletzten den Mann. Auch öffentliche Busse wurden in der Stadt wahllos attackiert, mit Steinwürfen beschädigt und in Brand gesetzt.

Randalierer greifen Lehrer an

Bereits am Mittwoch waren in sozialen Medien Videos aufgetaucht, in denen migrantische Jugendliche in den Städten Toulouse und Lille Lehrer angriffen. An der Stéphane-Hessel-Schule in Toulouse versuchte eine Lehrkraft offenbar, sich mit einem Feuerlöscher gegen die Angreifer zu wehren, wurde von diesen allerdings zu Boden geworfen.

Ursprünglich richteten sich die Proteste gegen fehlende Lehrer und schlechte Lernbedingungen im Großraum Paris. Nach einer Untersuchung des französischen Bildungsministeriums wurden im Schuljahr 2024/25 an öffentlichen weiterführenden Schulen 9,8 Prozent der vorgesehenen Unterrichtsstunden nicht erteilt. Davon entfielen 7,5 Prozentpunkte auf fehlende Vertretungen für abwesende Lehrer und 2,3 auf vollständige Schulschließungen. An den am stärksten betroffenen Einrichtungen fiel mehr als jede siebte Stunde aus. Schüler aus Saint-Denis berichteten der Neuen Zürcher Zeitung zudem von Schimmel, Ungeziefer, undichten Räumen und fehlender Belüftung.

Ab kommendem Montag will die Regierung eine digitale Plattform öffnen, auf der Schüler ihre Forderungen einbringen können. Anschließend sollen die Anliegen landesweit ausgewertet werden. Die Schülerorganisationen setzen vorerst auf weiteren Druck und haben für Donnerstag sowie den kommenden Dienstag neue Aktionen angekündigt. (lb/rr)

Tanzender LFI-Bürgermeister Bally Bagayoko, brennende Nelson-Mandela-Schule in Nantes, randalierende Jugendliche in Marseille. Foto: Scrrenshot X
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