Anzeige
Anzeige

Nach Aus von „ZDF Magazin Royale“: Oliver Pocher: „Jan Böhmermann wäre ein super Nazi“

Nach Aus von „ZDF Magazin Royale“: Oliver Pocher: „Jan Böhmermann wäre ein super Nazi“

Nach Aus von „ZDF Magazin Royale“: Oliver Pocher: „Jan Böhmermann wäre ein super Nazi“

Oliver Pocher räumt mit der politischen Einseitigkeit im Öffentlich-Rechtlichen auf. Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress | Barbara Insinger/Geisler-Fotopre
Oliver Pocher räumt mit der politischen Einseitigkeit im Öffentlich-Rechtlichen auf. Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress | Barbara Insinger/Geisler-Fotopre
Oliver Pocher räumt mit der politischen Einseitigkeit im Öffentlich-Rechtlichen auf. Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress | Barbara Insinger/Geisler-Fotopre
Nach Aus von „ZDF Magazin Royale“
 

Oliver Pocher: „Jan Böhmermann wäre ein super Nazi“

Oliver Pocher wirft ARD und ZDF politische Einseitigkeit vor. Besonders scharf greift der Komiker Jan Böhmermann an. Beim Umgang mit politischen Äußerungen von Künstlern sieht er doppelte Maßstäbe.
Anzeige

MÜNCHEN. Komiker Oliver Pocher hat nach dem Aus der Sendung von Jan Böhmermann nachgetreten und ihm vorgeworfen, seine Sendung zur gezielten Herabsetzung anderer Menschen genutzt zu haben. Der ZDF-Moderator habe zwar „super angefangen“, später aber vor allem diejenigen fertigmachen wollen, die er nicht möge.

„Ich glaube, Jan Böhmermann wäre ein super Nazi“, sagte Pocher im Podcast „TOMorrow“ von Tom Junkersdorf.

Böhmermann schwinge gegenüber anderen regelmäßig die „Nazikeule“, verfolge jedoch selbst eine Agenda, kritisierte Pocher. Den Maßstäben, die der Moderator an andere anlege, werde er selbst nicht gerecht. Das angekündigte Ende des „ZDF Magazin Royale“ im Dezember (die JF berichtete) bezeichnete er als „überfällig und auch klar“. Pocher führte die Entscheidung auf den Wunsch des Senders zurück, weiteren Auseinandersetzungen aus dem Weg zu gehen. „Das ZDF will einfach Ruhe haben, wie jeder öffentlich-rechtliche Sender. Die wollen Kai Pflaume“, sagte er.

Jetzt die JF testen

Pocher wirft Fernsehsendern doppelte Maßstäbe vor

Seine Kritik richtete sich auch gegen die politische Ausrichtung des öffentlich-rechtlichen Fernsehens generell. Er befürworte unabhängigen Journalismus, sehe dort jedoch „nur eine Richtung“. Als Beispiel nannte Pocher „Hart aber fair“-Moderator Louis Klamroth und dessen Beziehung zur Klimaaktivistin Luisa Neubauer. „Eine gewisse Neutralität musst du schon haben“, verlangte er.

Wäre Klamroth stattdessen mit AfD-Chefin Alice Weidel liiert, würde er nach Pochers Überzeugung nicht einmal das Studio betreten dürfen. Auch bei Musikveranstaltungen würden unterschiedliche Maßstäbe gelten. Während Bekenntnisse gegen rechts akzeptiert seien, müsse ein Künstler, der zum Wählen der AfD aufrufe, mit dem Ende seiner Festivalauftritte rechnen.

Viele Menschen hätten es satt, nur noch das sagen zu dürfen, was gerade gesellschaftlich erwünscht sei, argumentierte Pocher. Die Sorgen der Bevölkerung würden zu wenig ernst genommen. ARD, ZDF und die dritten Programme könne man aus seiner Sicht „schon längst einstampfen“. (rr)

Oliver Pocher räumt mit der politischen Einseitigkeit im Öffentlich-Rechtlichen auf. Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress | Barbara Insinger/Geisler-Fotopre
Anzeige
Anzeige

Der nächste Beitrag

ähnliche Themen
aktuelles