Rainer Wendt war über 40 Jahre Beamter und bis April 2026 Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft. Sein jüngstes Buch mit Frank Henkel heißt „Deutschland in der Warteschleife“: ein Land, in dem die Regierung seit anderthalb Jahren Reformen ankündigt und das Parlament dann in die Sommerpause fährt. Den Grund sieht Wendt in einer politischen Klasse, „die überhaupt nicht verstehen kann, dass der Staat ihr nicht gehört“.
Die Parteien, sagt er, „haben sich den Staat tatsächlich zur Beute gemacht“ – vom öffentlichen Dienst über die Spitzen der Behörden bis zu den Richtern. Die JUNGE FREIHEIT hat ihn zum Video-Interview getroffen.
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