Polizisten in Berlin
Polizisten in Berlin: Ein Beamter spricht Klartext Foto: JF/ho
Parallelgesellschaften

Ein türkischstämmiger Polizist packt aus

Wenn Polizisten aus ihrem Streifenwagen steigen und ihrem Dienst nachgehen wollen, wird es für sie gefährlich. Der türkischstämmige Polizist Kalle B. (Name geändert), Polizeikommissar aus Duisburg, äußerte sich nun in der Welt über die Gefahren seiner Arbeit. Selbst alltägliche Tätigkeiten wie Verkehrskontrollen, Personenüberprüfungen und die Aufnahme von Unfällen gerieten rasch zu einer Ausnahmesituation und Racheakte könnten nicht ausgeschlossen werden. „Der letzte Respekt gegenüber der Polizei schwindet. Man wird zur Zielscheibe in Uniform“, sagte der 40 Jahre alte Beamte.

Aus Angst vor Repressalien wollte er seinen richtige Namen nicht nennen. Daß Stadtteile wie Duisburg-Marxloh langsam zu polizeifreien Zonen würden, liege daran, daß Polizisten nach eigenen Angaben oft nicht mehr in Ruhe arbeiten könnten. Schnell würden sie bei Einsätzen von zwei bis drei Dutzend jungen Ausländern wie Türken oder Libanesen umzingelt. Die Beamten würden beleidigt, bedroht oder in ihrer Arbeit massiv behindert. Die Polizisten würden von den Gangs mit Smartphones gefilmt und andere Gangmitglieder per SMS zusätzlich alarmiert.

Eines ist klar: Die Gewalt gegen Polizisten hat deutschlandweit zugenommen. Nach Angaben der Gewerkschaft der Polizei (GdP) stieg die Zahl der Übergriffe, allein in Nordrhein-Westfalen, um 500 Fälle auf 7.092 Delikte. Dazu zählen Beleidigen, Anspuckten, Tritte und  Schläge.

Deutsche Beamte werden als Rechtsextremisten beschimpft

Kalle B. berichtete gegenüber der Welt, daß es zunehmend aggressiv in einigen Stadtteilen zugehe. „Da überlegt man sich zweimal, ob ein Beamter Verkehrskontrollen macht. Ich hatte schon Momente, wo ich gedacht habe, hoffentlich komme ich da heil raus.“ Beamte deutscher Herkunft gerieten zudem in den Verdacht, rechts zu sein, wenn sie sich über die zunehmende Gewalt äußerten, weil es vor allem Probleme mit kriminellen Einwanderern gebe. Kalle B., der seit 15 Jahren seinen Dienst verrichtet und er sieht es genauso wie seine Kollegen.

Die „Sozialromantik“ in der Politik könne er nicht verstehen. Nach seinen persönlichen Erfahrungen steht für ihn fest: „Man kann sagen, Multikulti ist gescheitert.“ Sein Fazit: „Wer sich nicht an die Gesetze hier halten will, soll das Land verlassen.“

Erst vor kurzem berichtete die griechischstämmige Polizistin Tania Kambouri aus Bochum von ähnlichen Vorfällen. Die 30 Jahre alte Beamtin sorgte mit ihrem Leserbrief an die Gewerkschaftszeitung Deutsche Polizei für Aufsehen. „Meine deutschen Kollegen scheuen sich, ihre Meinung über die straffälligen Ausländer zu äußern, da sofort die alte Leier mit den Nazis anfängt“, schriebt Kambouri.

Illegale Parallelgesellschaften dulden keine Polizei

Sie und ihre Kollegen würden „täglich mit straffälligen Migranten, darunter größtenteils Muslimen (Türken, Araber, Libanesen usw.) konfrontiert, welche nicht den geringsten Respekt vor der Polizei haben. Dabei fängt die Respektlosigkeit bereits im Kindesalter an.“ Sie als Griechin würde von anderen Ausländern als Verräterin angesehen. Sie kommt daher zu einem ähnlichen Ergebnis wie ihr Kollege aus Duisburg.

Es könne nicht sein „daß solche Menschen, die das Grundgesetz nicht achten und eine illegale Parallelgesellschaft, die in jeder Hinsicht autark ist, geschaffen haben, hier tun und lassen können, was sie wollen, weil sie nicht auf den deutschen Staat angewiesen sind“. Eine sanfte Linie bringe nach ihrer Erfahrung nichts. Wenn Sanktionen nicht ausreichten, bliebe nur noch die Ausweisung.“

Polizisten in Berlin: Ein Beamter spricht Klartext Foto: JF/ho

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