Man hätte denken können, dass sich das BSW mit seinem Thüringer Landesverband bereits komplett entblößt hat. Dort koalieren die Abgeordneten mit der SPD und der CDU, stützen einen Plagiator als Ministerpräsidenten – der sogar Reden zu Gedenkveranstaltungen von einer KI schreiben ließ – und nahmen eine Bürgermeisterin in ihre Reihen auf, die die Kulturstadt Eisenach mit Migranten flutete.
Die Parteispitze hat mehrere Male nicht durchgegriffen, sondern veröffentlichte lediglich wirkungslose Floskeln im Internet. Sogar die Namensgeberin Sahra Wagenknecht zog sich mit gesenktem Haupt von ihrem Amt als Vorsitzende zurück (JF berichtete). Bundesweit wurde diese Partei eigentlich abgeschrieben, doch mit der Wahl in Sachsen-Anhalt kam das BSW wieder aufs Spielfeld zurück.
5,3 Prozent: Kein Spitzenergebnis, doch das BSW entscheidet jetzt darüber, wer eine Mehrheit im Landtag erhält. Viele wünschen sich eine Zusammenarbeit mit der AfD, angeblich passen beide Parteien gut zueinander. Dass dieser Gedanke realitätsfern ist, beweist nun der Berliner Spitzenkandidat und stellvertretende Bundesvorsitzende des BSW, Michael Lüders, mit einer Videobotschaft – auf Arabisch (JF berichtete).
Lüders ist ein antideutscher Politiker
„Assalamu alaikum“, beginnt der frühere Präsident der Deutsch-Arabischen Gesellschaft seinen Wahlaufruf. Mit dem Video will er offenkundig Moslems dazu bringen, für ihn und das BSW bei der Abgeordnetenhauswahl zu stimmen. Dafür appelliert er auch an das arabischsprechende Publikum, an ihren Gott zu denken. „Meiner Meinung nach sind wir alle ein Tropfen im Meer des Lebens, und wir können diese Welt zum Besseren verändern, wenn wir miteinander umgehen und zusammenwirken.“
Es gibt nur drei Gründe, warum Wahlwerbung auf Arabisch veröffentlicht wird:
- Der Politiker weiß von der Überfremdung und passt seine Politik so an, dass sie den Ausländern gefällt. Damit erhofft er sich mehr Stimmen. Es geht ihm dabei nur um die eigene Macht. Er ist somit bösartig und schlecht als Abgeordneter geeignet.
- Der Politiker verkennt die Massenmigration und denkt sich nicht viel bei den Arabern. Für ihn ist es eine Wählergruppe wie jede andere, er möchte sein Programm lediglich allen Menschen zugänglich machen. Er ist somit unwissend und schlecht als Abgeordneter geeignet.
- Der Politiker richtet sich an die in Deutschland lebenden Menschen, die nur Arabisch und kein Deutsch sprechen, in ihrer Sprache, um ihnen zu sagen, dass sie sich zu assimilieren oder ihre Koffer zu packen haben. Er ist somit dem deutschen Volk gesonnen und ein guter Politiker.
Lüders ist entweder dem ersten oder dem zweiten Typus zuzuordnen. So oder so hat er sich als Politiker disqualifiziert. Wer sich öffentlich, freiwillig und schamlos einer Klientel anbiedert, die Deutschland im Eiltempo zersetzen darf, sollte in keinem Parlament sitzen. Wer das Migrationsproblem nicht einmal scheinheilig angehen will, der folgt einer antideutschen Ideologie.
Problem sind die BSW-Wähler
Doch gut, Antideutsche sind nichts Neues. Und wer sich ein bisschen mit dem BSW beschäftigt hat, weiß, dass diese Partei das Land nicht vor einer Überfremdung retten wird. Eigentlich kann Lüders seinen Irrweg auch gerne weitergehen und Konservativen sowie Rechten Gegenargumente liefern, an denen sie sich wiederum abarbeiten und das Fundament ihres Patriotismus stärken.

Das viel größere Problem sind die Wähler, die wie bei der CDU auf Lügen hereinfallen. Es haben sich augenscheinlich genug Menschen an dem prinzipiellen Friedensdogma festgeklammert und schenken dem BSW deswegen ihr Vertrauen – und missachten, dass diese Partei mit der Massenmigration den Krieg nach Deutschland bringt.
Immerhin darf man hoffen, dass die AfD nicht in die Fänge des BSW gerät. Denn Lüders verspricht in der Kommentarsektion zu seinem Video, dass es keine Zusammenarbeit mit der AfD geben werde. „Wir haben immer und immer wieder eine Koalition ausgeschlossen, dabei bleibt es!“ Dabei bezieht er sich explizit auch auf Sachsen-Anhalt. Hoffentlich hält er sich daran und das BSW löst sich endgültig in Luft auf.






