Die lieben Kleinen als Zumutung

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Essen im Kindergarten: Kinder sind nicht überall willkommen Foto: Flickr/Michael Panse

Im Hamburger In-Stadtteil St. Georg hängt der Haussegen schief. In dem zuletzt stark nachgefragten Gründerzeitviertel direkt am Hauptbahnhof, das als klassisches Beispiel für die Gentrifizierung in „angesagten“ Wohnlagen steht, schwelt schon seit einiger Zeit ein Konflikt, der jetzt offen ausgebrochen ist. Dabei geht es im Kern um die alte Frage: Wie laut dürfen Kinder spielen?

Mittendrin in St. Georg erhebt sich der katholische Dom St. Marien mit angeschlossener Kita. In die Eigentumswohnungen in unmittelbarer Nachbarschaft sind in der vergangenen Jahren zahlreiche neue Bewohner gezogen. Und deren Toleranz endet an dem Punkt, wo sie sich „von Störungen durch Lärm und Staubemissionen“ spielender Kinder belästigt fühlen. Staub vermutet man dabei im urbanen Asphaltdschungel am wenigsten. Verantwortlich dafür sollen die Spielgeräte und Sandkisten sein.

Doch nach Sandkistenspielen steht den Anwohnern nicht der Sinn. Nachdem seit Jahren mit der Gemeinde keine einvernehmliche Lösung zustande kam, haben die Eigentümer der Wohnungen nun schweres Geschütz in Stellung gebracht. Auf der letzten Versammlung wurde entschieden, vor Gericht zu ziehen. In der Klageschrift werden Lärmschutzmaßnahmen gefordert, sowie die Begrenzung der Kitaplätze auf maximal 80 Kinder. In Spitzenzeiten ist die Einrichtung von der doppelten Anzahl Kinder belegt. Es mutet dabei schon recht sonderbar an, angesichts äußerst knapp bemessener Kita-Plätze in Ballungsräumen auf eine eingeschränkte Nutzung vorhandener Einrichtungen abzuzielen.

„Wir können doch den Kindern das Spielen nicht verbieten!“

In unmittelbarer Nähe zum Kita-Hof befindet sich das Büro von Weihbischof Hans-Jochen Jaschke. Ist der Geistliche einfach nur mit einem weniger anfälligen Nervenkostüm gesegnet, wenn er sagt: „Wer in einem so weltoffenen und toleranten Stadtteil wie St. Georg lebt, der sollte sich nicht über Kinderlärm aufregen? Es ist doch schön, wenn Kinder ihren Spaß haben.“ Als weltfremd bezeichnet ein ortsansässiger Gewerbetreibender das Anliegen der Beschwerdeführer: „Ich habe natürlich gegen die Klage gestimmt. Wir können doch den Kindern das Spielen nicht verbieten!“

Die Wahrnehmung ihrer Interessen übertrugen die Eigentümer dem Rechtsanwalt Helmut Voigtland, der um dieses  Mandat  wahrlich nicht zu beneiden ist. Als Vorsitzender des Bürgervereins St. Georg erscheint er wiederum in besonderer Weise prädestiniert als Wegbereiter einer salomonischen Lösung. Der Domgemeinde ist an einem Rechtsstreit nicht gelegen. Jüngst unterstrich sie ihr Bestreben, im Zuge einer gut nachbarschaftlichen Einigung Friede einkehren zu lassen.

Mit den betroffenen Kindern wurde eine Veranstaltung unter dem Motto „Singen statt klagen“ organisiert. Doch die Eigentümer lassen sich nicht erweichen und beharren auf baulichen Veränderungen, die der Domgemeinde als überzogen erscheinen. Ihr Argument: Auf dem Terrain spielten Kinder seit 150 Jahren. Kinder verhalten sich bis in die Gegenwart nicht lautlos. Haben die Eigentümer vor Erwerb ihrer Immobilie diese Binsenweisheit außer acht gelassen? Bedenken scheinen daher angebracht, ob eine Klage überhaupt Aussicht auf Erfolg haben kann.

Der Gesetzgeber privilegiert Kinder ausdrücklich

Im Hinblick auf die ursprüngliche Nutzung befinden sich die Kinder von St. Georg also in einer günstigen Ausgangslage. Mit dem mehrmals novellierten Bundesimissionsschutzgesetz erfahren sie eine vom Gesetzgeber ausdrücklich gewollte Privilegierung, in der sich ein feststehender Grundsatz widerspiegelt. Die Richter haben nun darüber zu befinden, ob durch spielende Kinder eine Unzumutbarkeit aus besonderen Gründen doch gegeben sein kann. Am Ende zählt der Einzelfall. Vor dem Termin hat das Landgericht noch eine Güteverhandlung angesetzt. Wenn man sich dabei auf einen Kompromiß verständigt, wäre dies auch im Sinne der Kläger, signalisiert Voigtland.

Dieser Fall ist nicht der erste in der Hansestadt. Eine von spielenden Kindern ausgehende Geräuschkulisse wird offenkundig eher von Bürgern „besserer“ Stadtviertel als unerträglich empfunden. Um die Ansiedlung eines Kindergartens im großbürgerlichen Elbvorort Othmarschen entbrannte ein jahrelanger Rechtsstreit. Die Bewohner dieses „geschützten Wohngebietes“ fürchteten eine Störung der Wohnruhe. Hier wurde dem Träger gerichtlich auferlegt, die Anzahl der Kinder erheblich zu reduzieren. Diese dürfen zudem nur innerhalb des Hauses spielen.

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Kommentare

  1. Klaus Hoffmann meint

    Gibt es eigentlich nichts wichtigerers, worüber die “JF” berichten könnte? Gähn.

    Als da wären: Die Meisner-Predigt vm 28. d.M., die Identitären sind von Polenz zum Abschuss freigegeben, Polen macht die “Stromgrenze” nach Deutschland dicht und auch die Forderung eines durchgeknallten österreichischen Professors nach der Todesstrafe für den Pabst u.s.w. u.s.w.

    Die “JF” hat offensichtlich an Scharfzüngigkeit verloren.

  2. Thomas Lentze meint

    Bevor wir man vorschnell in den Vorwurf der “Kinderfeindlichkeit” einstimmt, sollte man aber auch zur Kenntnis nehmen, daß Kinder nicht mehr das sind, was sie einmal waren.

    Es sind heute meist fremde Kinder. Man selbst hat ja oftmals keine. Das schmerzt.

    Zudem lassen Kinder heute fast immer den Anstand vermissen, den sie früher hatten. Sie kennen ihre Rechte, wissen, daß man Erwachsene ganz leicht in Schwierigkeiten bringen kann.

    Dann gibt es unzählige Väter, denen die eigenen Kinder weggenommen und entfremdet wurden, aber als finanzielle Belastungen, als Traumata, erhalten geblieben sind.

    Zuletzt die Frauen, die gerne noch Mütter geworden wären, aber zu lange gewartet haben. Auch sie werden durch fröhliche Kinder seelisch verletzt.

  3. Der Querdenker meint

    Hierzu fällt mir der einzig treffende Kommentar einer ehemaligen Nachbarin ein, den sie einem Passanten entgegenhielt, als dieser sich über den Lärm spielender Kinder echauffierte:

    “Ich gratuliere ihnen, bereits mit Achtzehn und ausgewachsenen Einmeterachtzig auf die Welt gekommen zu sein.”

  4. frank on meint

    bla-bla-bla, was soll das Geschrei!!!
    In allen Kategorien schreien diese armseligen Hirnverbrannten
    nach Staat und Gericht.
    Wer in die Nähe von KITAS zieht, wer in die Nähe von Kraftwerken zieht, wer in die Nähe von Großflughäfen zieht,
    —die Beispiele sind beliebig fortzusetzen—, ist selber schuld und hat gefälligst den Mund zu halten.

  5. Eckard Eckstein meint

    (2) Ach übrigens: Wie reduziert man eigentlich Kinder, und auch noch erheblich?
    Außer durch Abtreibung meine ich natürlich.

  6. Eckard Eckstein meint

    # “Hier wurde dem Träger gerichtlich auferlegt, die Anzahl der Kinder erheblich zu reduzieren. Diese dürfen zudem nur innerhalb des Hauses spielen.”

    Ja nun, einfach ein sattsam bekannter Typus des dekadenten BRD-Spätgermanen: besserverdienend, vorwiegend kinderlos, oft Akademiker (und noch öfter in Sabbelfächern wie “Kulturwissenschaft”), “intellektuell”, “fortschrittlich”, “tolerant”, ZEIT- und SPIEGEL-Leser usw. usw. und womöglich noch stolz darauf, selber keine Glühbirne auswechseln zu können.

    Solche Pfeifenheinis haben es in unserer Gegend sogar schon hingekriegt, dem Hahn des Nachbarn das morgendliche Krähen gerichtlich untersagen zu lassen!

    Aber “Wir wohnen jetzt auch auf dem Lande”, – und wählen natürlich die Grünen!

  7. Eckard Eckstein meint

    (3) Die Tagesthemen, die Sie vorschlagen, sind zwar interessant, der radikale Verzicht auf Grundsatz-Analysen beinhaltet aber, wie ich schon öfter anmerkte, auch das Risiko der sprichwörtlichen durchs Dorf getriebenen Sau:

    “Die Grünen haben wieder, schon wieder die Polskis, dä Törken sind onser Onglück” (was an sich ja stimmt, aber…), Herr Ober noch´n Bier!”

    Um nach der täglichen wohligen Aufregung darüber weiter dem völkischen Finale entgegen zu schnarchen.

    Nationalrevolutionärer Geist à la Wartburgtreffen oder Andreas Hofer offenbart sich damit nicht gerade.

  8. Eckard Eckstein meint

    (2) Verbunden mit der noch nicht ganz geklärten Frage nach dessen statistischer Häufigkeit.

    Woran sich die weitere Frage anschließt, ob es sich eigentlich noch lohnt, sich über ein bestimmtes Volk in einem bestimmten Zustand, hier die spät-deutschen BRD-”Menschen” (draußen im Lande usw.) den Kopf zu zerbrechen und Vorschläge zur Vermeidung der endgültigen Selbstabschaffung zu überdenken!

    Es könnte immerhin sein, daß ihm nur recht geschieht, weil seine Zeit nun mal abgelaufen ist, nicht wahr?

  9. Eckard Eckstein meint

    @ Klaus Hoffmann: “Gibt es eigentlich nichts Wichtigerers, worüber die “JF” berichten könnte? Gähn.”

    Klares NEIN!

    Das Wichtigste überhaupt ist das Thema Kinder – Kinderlosigkeit, Gentrifizierung, Abtreibung, Früh-Entsorgung in “Krippen” (eine geradezu höhnische Vokabel), abfüttern mit Ritalin, Verblödung durch Politik, Medien und Schule, – sowie nicht zuletzt die Gebärfreudigkeit eingewanderter Barbarenvölker als tödliches Kontrastprogramm!

  10. Kersti Wolnow meint

    @ Thomas Lentze
    Genau das habe ich auch gedacht. Wenn ich aus dem Wartezimmer eines Arztes wegen Kindern geflüchtet bin, vor 6 Jahren, obwohl ich selbst 2 Kinder hatte, heute gehe ich wegen Keimen nicht mehr dahin, weiß ich, warum. Erstens, diese Kinder sind nicht aus Deutschland und regen mich deshalb auf und zweitens, die deutschen sind unerzogen und erzeugen nichts als Lärm. Außer meiner noch gut erzogenen Enkel mag ich keine Kinder, ist so. Das alles weist auf unser Problem hin: Ausländer sind hier, weil schön billig und wir lassen sie rein, weil wir schön faul sind.

  11. Autochthoner im Migrantenstadl meint

    So groß meine Abneigung gegen die Klagenden ist, so muss ich mich doch teilweise Herrn Thomas Lentze anschließen. Ich wohne selbst direkt neben einem Kindergarten. Der “Lärm” ist für mich kein Problem – ganz im Gegenteil freue ich mich über spielende Kinder. Aber die gefühlte Hälfte der Kinder sind leider keine biologischen Deutschen mehr! Diese schlimme Entwicklung habe ich über 15 Jahre mitverfolgt. Früher grüßten die zu Schulkindern Gewordenen noch und spielten ordentlich, gerne auch mal laut. Heute gibt es keine Begrüßung der Älteren mehr, die Spielplätze sehen aus wie ein Handgranatenwurfstand und auf vorsichtige Kritik erntet man bei über 10-jährigen ein “Ey Alter, was is los?”

  12. Bernd Stanetzek meint

    Ich wohne zwar nicht neben einer Kita aber an unseren Garten grenzt ein größeres Grundstück mit Mehrfamilienhaus in dem Familien wohnen mit einigen Kindern,was an sich erfreulich ist.In den warmen Monaten
    des Jahres “spielen” diese Kinder oft bis in die späten
    Abendstunden auf dem Grundstück.Es sind zwar keine 80,
    sondern nur fünf oder sechs aber ich kann Euch sagen,das
    ist für jemanden der tagsüber beruflich schon reichlich Lärm augesetzt ist und nachmittags ein paar ruhige Stunden verbringen möchte,weiß Gott kein Zucker schlecken.An den gedämpften Lärm der etwa 150m Luftlinie
    enfernt liegenden Autobahn kann man sich gewöhnen,an das
    mitunter minutenlange sinnlose rumschreien in das die anderen Kinder dann noch einstimmen,hingegen nicht.

  13. Bernd Stanetzek meint

    Teil 2
    Spielende Kinder von heute sind nicht gleich spielende Kinder von früher.Wobei man natürlich nicht die Kinder verantwortlich machen kann.Es ist wie vieles heute wohl eher ein gesellschaftliches Problem.
    Lärm macht Krank,und es ist dabei unerheblich ob er von
    Autos,Flugzeugen oder Kindern verursacht wird,wenn er
    eine gewisse Intensität übersteigt.
    Wenn ich den von fünf oder sechs kindern verursachten
    Lärm auf 80 oder mehr hochrechne,muß ich ehrlich sagen,
    daß ich solche Anwohner verstehen kann.Das hat mit Kinderfeindlichkeit aber nicht das gringste zu tun.
    Auch wenn meine Enkeltochter zu laut wird ermahne ich sie zu mehr Ruhe.Das tut dem Kind gut und das tut mir gut.

  14. Bernd Stanetzek meint

    Teil 3
    Sie müssen bei der Selbstverwirklichung nicht
    über 80 dezibel laut werden.
    Gelegenheit richtig lautstark ihre Meinung zu äußern
    haben sie später noch genug,wenn sie erkannt haben in
    was für einer Gesellschaft sie aufgewachsen sind.

  15. karsten reincke meint

    Mir ist der Lärm von Kindern nicht lästig. Ich wohnte früher direkt an einer Berliner Grundschule, so daß ich weiß, wie laut Kinder sind.
    Ich finde es allerdings höchst bemerkenswert, daß sich ausgerechnet die typische Bionadeschickeria intolerant gegenüber Kindern zeigt, das sind diese Typen, die in ihrer allumfassenden Toleranz die Zuwanderung von kulturell imkompatiblen Völkern vorantreiben. Den Islam ins Land holen und sich über Kinderlärm beschweren, widerlicher geht es nicht!

  16. Bernd Schmieder meint

    Ich gebe es zu und ich bin auch nicht besonders stolz drauf: Ich wohne in der Nähe eines S-Bahnhofes. Es ist für mich ein Unterschied, ob eine Horde dunkelhaariger oder -häutiger Kinder lärmend aus der Bahnhofshalle quellen oder ob es blonde, deutsche Kinder sind. Sehr viel leiser sind die aber nicht. Zu meiner Schande verzeihe ich den deutschen Kinder eher, wenn sie in ihrem Land lärmen. Beide werden ja geradezu aufgefordert, Lärm zu machen, das eigene Ich lautstark darzustellen. Ich mag mich täuschen, aber zu meiner Kinderzeit waren wir ab und an mal laut, hatten aber nie einen gleichbleibend hohen Lärmpegel wie es heute zu sein scheint. Eine Zumutung sind beide Gruppen noch nicht für mich.
    Wolnows Beobachtung habe ich auch machen dürfen, ich denke, die Kinder werden von ihren Eltern angestachelt, zu lärmen. Vielleicht um ihre Überlegenheit zu zeigen, vielleicht um schneller dran zu kommen.
    Das beides ist bei ausländischen Kindern aber deutlich ausgeprägter, wie ich zu beobachten glaube.
    @Klaus Hoffmann aus Münsterland: Es gibt nichts Wichtigeres als Kinder! Schützenswert sind sie alle.

  17. THOMAS MARX meint

    1. Gruppenbild mit Kindern machen. Kinder mit (sichtbaren Zeichen von) Migrationshintergrund in den Bildvordergrund.
    2. Artikel lancieren in “Hamburger Abendblatt”, WELT und/oder SPIEGEL (Achtung: geänderte Rhetorik!): Antifaschistischer Migrationshintergrundskindergarten von Rechtsterroristen bedroht. Lebt die NSU noch? Kinder schreien vor Angst. Auf dem Hof singt man: “Drah die net um, die NSU geht um”. Psychologen warnen vor schwersten Schäden durch frühkindliche Traumanichtverarbeitung. Im Ausland spricht man schon wieder vom “Tätervolk”. Hamburger Linke sieht Multiculti2020 bedroht. Hamburger Börse: Jetzt englische Phosphor- und Napalm-Aktien kaufen.

  18. Thomas Kleinemann meint

    Manche lernen es nie, Kinderlärm zu ertragen. Eine Mutter von 8 Kindern, Akademikerin und stets strahlend ihr °von Gott geschenktes Glück° präsentierend, herrschte meinen Sohn einmal an, als er seiner Lebensfreude unmittelbar Ausdruck in ihrer Nähe verlieh, er solle nicht so laut schreien, sie könne das nicht ertragen. Wer wohl eine Erziehung genossen hat, die in erster Linie auf Selbstbeherrschung statt auf Sich-gehen-Lassen, Kontrolle und Höflichkeit statt auf echte Gefühle abzielt und die leider in der gehobenen Mittelschicht (ob Bionade- oder wertkonservativer Akademiker) häufig praktiziert wird, kann später wohl kaum unkontrolliertes Sich-gehen-Lassen, das Herausschreien von Lebensfreude um sich herum ertragen.

  19. volker eisen meint

    ist ein Kind nicht zu Anstand, Ehrlichkeit und Rücksichtnahme erzogen worden, wird es immer Konfrontation geben. In der heutigen Welt gibt es kein Erziehungsmuster mehr. Kinder können machen, was sie wollen, sie haben kein Gefühl mehr für Anständigkeit,Ordnung,Sauberkeit,Fleiß und Höflichkeit.Es wird ihnen im Elternhaus nicht gelehrt und der Kindergarten,die Schule kann die Versäumnisse nicht mehr ausbügeln.Die Kinder sind “Versaut”was sich dann in der Jugend fortsetzt.Schuld,wirkliche Schuld an diesem Problem haben die “Eltern” ! Übrigens notorischer Kinderlärm stört mich auch……

  20. Eckard Eckstein meint

    (3)”… denn alles was entsteht ist wert daß es zu Grunde geht; drum besser wär’s daß nichts entstünde. So ist denn alles was ihr Sünde, Zerstörung, kurz das Böse nennt, mein eigentliches Element.“ (Faust, Mephisto)

  21. Eckard Eckstein meint

    (2) Ja schon: zuviele Südländer, zuviele Kinder von denen, zu viele Moscheen, die bösen Grünen und Linken!

    Aber selber kompromißlos Kinderliebe an den Tag legen, selber in die Kirche gehen, selber demonstrieren (Realität: lächerliche zehn Mann “Pro”-Häuflein vor der Protzmoschee), selber energisch im Kollegen- und Bekanntenkreis nationale Haltung zum Audruck bringen, sich schief ansehen lassen, womöglich “Karriere”, das Einkommen, das schöne Haus und Auto schmälern?

    Äh, nein, das dann doch nicht!

    Salonrevolution, Konservenstammtisch. Es scheint, daß die materialistische nationale Epidemie diejenigen, die sie angeblich heilen wollen, genauso erfaßt hat wie alle anderen.

  22. Eckard Eckstein meint

    @ volker eisen

    Es geht hier um Kleinkinder (Kindergarten) und nicht um zigarettenrauchende mißratene Fünfzehnjährige.

    Und daß ein großer Kindergarten viel Lärm erzeugt ist unvermeidlich, würd´s mich stören, würde ich evtl. erwägen umzuziehen – aber vor Gericht ziehen?

    Leider bestätigt sich hier aber auch wieder, was ich gestern schon andeutete: die dringende Notwendigkeit von mehr deutschen Kinder ist – wie etliche andere Grundsatzthemen gleichermaßen – offenbar kein wichtiger oder gar vordringlicher Gedanke!

    Und schon gar nicht, eines größeren Zieles wegen das Eine oder Andere ganz persönlich auch einmal h i n z u n e h m e n!

  23. Grzegorz Wrzeszcz meint

    @Thomas Kleinemann aus Bonn
    Selbstbeherrschung, Entsagung und Unterdrückung der Instinkte sind Grundvoraussetzungen jeder Zivilisation und Hochkultur. Wenn jedoch Kinder nicht entsprechend erzogen sind, sind ihre Eltern dafür verantwortlich zu machen und man soll den eigenen Unmut nicht auf die Kinder richten, egal, ob sie aus dem Ausland kommen (“und mit Keimen befallen sind”) oder nicht.

  24. Der Querdenker meint

    Interessante Diskussion.

    Mit Gipfeln wie “Außer meiner noch gut erzogenen Enkel mag ich keine Kinder, ist so.”

    Und dass die Kinder von heute anders sind als früher. “Ach was?!” möchte man rufen.

    Erinnert doch sehr daran, wie wir früher als Kinder von älteren, griesgrämigen Zeitgenossen angegiftet wurden, wenn wir mal lauter waren. Ebenso wie unsere Eltern und deren Eltern. Wiederholt sich eben alles, das Lamentieren über die missratenen Kinder.

    Und dann wundert man sich, dass wir nicht gerade als kinderfreundliches Land gelten?

    Nochmal, ich gratuliere allen Dauernörglern, bereits mit Achtzehn und ausgewachsenen Einmeterachtzig auf die Welt gekommen zu sein.

  25. Paul Heller meint

    Die unverschämtesten Kinder habe ich in “Ostdeutschland/Brandenburg” erlebt, die sind halt erzogen worden von Eltern, die vollständig in der DDR sozialisiert worden.
    Nirgendwo sonst habe ich so viele Kinder erlebt ohne Anstand und Benehmen, oft frech und renitent gerade gegenüber Erwachsenen.

    Ausländische Kinder dagegen zeigen oft noch Respekt gegenüber Erwachsenen, da sie oft noch mit mehreren Generationen aufwachsen und das Alter in ihren Kulturen noch etwas zählt.

    Wenn diese Kinder älter werden und dann in Kontakt mit 68er-Kuschel-Schwulen-Pädagogik kommen, kann sich das ganze natürlich schnell ins Gegenteil wenden.

  26. Herbert Weiß meint

    Ca. 50 Meter hinter unserer Wohnung befindet
    sich ein Sportplatz. Doch das wussten wir,
    bevor wir dorthin zogen. Unser Kleingarten
    liegt bereits zur Zeit des Vornutzers direkt
    neben einem Spielplatz. Ich würde mir
    bescheuert vorkommen, wenn ich dagegen klagen
    würde. Aber diese Herrschaften sind ja etwas
    Besseres!

    Na schön, die kleinen Racker sind oft etwas
    zu laut und nicht selten mangelt es ihnen an
    Manieren – aber was soll’s! In Deutschland
    ist doch genug Platz für alle. Eben auch

  27. Herbert Weiß meint

    (2) für solche Lärmsensibelchen. Wenn ich da
    z.B. an die Umgebung unseres Klärwerkes
    denke… – schön viel Platz.

    Wie auch immer – es sollte dabei (und auch
    bei Hähnen Kirchenglocken und
    Gewerbebetrieben) nach dem Müller-Prinzip
    gehen: Wer zuerst kommt…

    @ Klaus Hoffmann aus Münsterland:
    Sollte man diese akademische Witzfigur, die
    den Papst aufhängen will, tatsächlich so
    wichtig nehmen?

    @ Thomas Lentze aus Bonn:
    Auch wir haben trotz aller Liebesmüh keine
    eigenen Kinder und müssen damit klarkommen.

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