Deutschland

Montag, 12.10.2009

Antideutsche Demonstration sorgt für Streit in SPD

 

„Deutschland – eine Zumutung“: Antideutscher Demonstrationsaufruf Foto: JF

LEIPZIG. Eine antideutsche Demonstration hat für Streit innerhalb der SPD gesorgt. In einem offenen Brief an das designierte SPD-Führungsduo Sigmar Gabriel und Andrea Nahles warnte die Leipziger SPD davor, linksextreme und antideutsche Positionen zur Grundlage einer programmatischen Neuausrichtung der Partei zu machen.

Dies „würde auf unseren entschiedenen Widerstand stoßen“, heißt es in dem Schreiben des Leipziger SPD-Vorsitzenden, Gernot Borriss, und des Fraktionschef der SPD im Stadtrat, Axel Dyck, an die künftige SPD-Spitze.

Hintergrund ist eine Demonstration in Leipzig vom vergangenen Sonnabend gegen das wiedervereinigte Deutschland. Anlaß war der zwanzigste Jahrstags der entscheidenden Leipziger Montagsdemonstration vom 9. Oktober 1989.

Unter dem Motto Titel „Still not loving Germany. Die Revolution – ein Mythos, die Freiheit – eine Farce, Deutschland – eine Zumutung“ zogen rund 1.800 vorwiegend aus dem linksextremen Milieu stammende Demonstranten durch die Leipziger Innenstadt. Angemeldet wurde der Protestzug laut Polizei von Angela Marquardt, SPD-Mitglied und enge Mitarbeiterin von Andrea Nahles.

Nach Polizeiangaben wurden während der Demonstration Einsatzkräfte bespuckt und bei einer Zwischenkundgebung mit Unrat beworfen. Zwei 18 Jahre alte Demonstranten wurden wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz in Gewahrsam genommen.

„Kern des sozialdemokratischen Selbstverständnisses wird aufgegeben“ 

Im Aufruf zur Demonstration begründeten die Protestanten ihre Veranstaltung mit den menschenverachtenden „Ideologien wie Rassismus und Antisemitismus“, die heutzutage „von der Mehrheit der Deutschen getragen“ würden. „Für uns gibt es dabei nichts zu feiern. Und in Leipzig, dem selbsternannten Nabel der Wiedervereinigung, erst recht nicht“, heißt es in dem Aufruf.

Durch die „Beschwörung eines demokratischen und antidiktatorischen Aufstands im Jahr 1989“ werde ein Mythos geschaffen, der „dem nationalen Kollektiv einen positiven Bezug auf Deutschland ermöglichen“ solle. Die Zelebrierung einer zweiten, positiv besetzten Geburt der Bundesrepublik gehe mit der rhetorischen Gleichsetzung von DDR und Nationalsozialismus einher.

Die Deutschen würden dadurch nicht nur zu „bloßen Opfern ‘zweier Diktaturen’ stilisiert“, vielmehr gelinge es ihnen, sich weiter von der Verantwortung für die Verbrechen des Nationalsozialismus zu lösen.

In ihrem offenen Brief an Nahles und Gabriel hatte die Leipziger SPD noch am Freitag deutliche Kritik an der Veranstaltung geübt: Mit einer Demonstration unter dem Titel „Still not loving Germany“ werde der „Kern des sozialdemokratischen Selbstverständnisses“ aufgegeben. Die parteipolitischen Aktivitäten von Angela Marquardt seien zu umfassend, als daß ihr Engagement als bloße Privatangelegenheit durchgehen könne.

Scharfe Kritik von DDR-Opfer-Verband 

„Im Klartext: Eine faktische Gegendemonstration gegen das Erinnern an den 9. Oktober am Tag darauf zu organisieren, darauf kommt in Leipzig nicht einmal die Partei Die Linke, die vor Ort sonst von einem wenig einsichtigen Stasi-IM geführt wird“, heißt es in dem Schreiben. 

Scharfe Kritik kam auch vom Vorsitzenden des DDR-Opfer-Verbands „Vereinigung 17. Juni 1953“, Carl-Wolfgang Holzapfel. „Die SPD ist nach ihrem Sündenfall von Sachsen-Anhalt in der Wirklichkeit angekommen.

Nicht die Linkspartei braucht sie, sondern sie offenbar die Linkspartei. Anders sind solche Demonstrationen nicht zur erklären“, sagte Holzapfel der JUNGEN FREIHEIT. In Sachsen-Anhalt hatte 1994 erstmals eine SPD-geführte Regierung unter Duldung der damaligen PDS regiert.

Nach Holzapfels Ansicht befinde sich die SPD auf dem Weg in den Niedergang der Selbstzerfleischung. Man könne nur hoffen, daß die einst große demokratische Partei auf warnende Worte wie die des Leipziger Verbandes noch höre. Wenn er jedoch nach Brandenburg blicke, wo SPD-Ministerpräsident Matthias Platzeck gerade angekündigt habe, mit der Linkspartei zu koalieren, habe er seine Zweifel.

„Da wäre es ehrlicher, die SPD würde sich auflösen und gleich offen mit der Linken zusammengehen“, sagte Holzapfel.  

Marquardt für Kontakte zur linksextremen Szene bekannt

Unterstützt wurde die Demonstration unter anderem vom Antifaschistischen Frauenblock Leipzig, der Antinationalen Gruppe Leipzig (AGL), der Emanzipatorischen Gruppe Antifaschistlnnen Leipzig sowie der Initiative gegen jeden Extremismusbegriff.

Angela Marquardt selbst ist für ihre guten Kontakte zur linksextremen Szene bekannt. Vor ihrem SPD-Beitritt im März 2008 saß sie für die PDS im Bundestag und war stellvertretende Bundesvorsitzende der Partei. 1997 äußerte sie in einem Interview Verständnis für den Brandanschlag auf die Druckerei der JF. Der Wochenpost sagte sie damals: „Ich halte es für legitim, zu verhindern, daß die JUNGE FREIHEIT gedruckt werden kann.“ (krk)




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Michael Wolf aus Stuttgart

Mittwoch, 14-10-09 12:31

Ich glaube soetwas idiotisches wie die deutsche LINKE gibt es in keinem anderen Land der Erde.
Hauptsache extrem - bis in den Schwachsinn!
Allesamt ein Fall für den Psychiater!

 

Bernd Sydow aus Berlin

Mittwoch, 14-10-09 08:25

Tja, warum wandern diese antideutschen Linksextremisten nicht dahin aus, wo es ihnen besser gefällt?

Ganz einfach. Gerade weil es ihnen bei uns so gut gefällt. Weil sie hierzulande Narrenfreiheit haben und alimentiert werden. Weil sie wissen, daß ihnen der Paragraph 130 StGB nichts anhaben kann. Weil der großen Mehrheit der Deutschen Schmähungen ihres Volkes und Vaterlandes egal sind und zeitgleiche Gegendemonstrationen (wie bei Demonstrationen von Rechten) ausbleiben. Weil sie sich einer latenten Sympathie der Massenmedien sicher sein können.

Kurz, weil das wiedervereinigte Deutschland längst zur DDR light geworden ist.

 

Claus Z. aus Leipzig

Dienstag, 13-10-09 18:22

Was soll nur aus unserem Land und der traditionsreichen SPD werden, wenn diese von Leuten unterwandert wird denen selbst die LINKE zu rechts ist.
Wenn die Partei welche einmal für Gerechtigkeit in Deutschland stand und Parteimitglieder für ihre Gesinnung in den Gefängnissen, KZ`s, Gulags oder am Galgen endeten nun von Bolschewisten, Maoisten, Spuckern, Steinewerfern und zumindest mit Brandstiftern Sympatiesierenden unterwandert wird?
Was soll aus unserem Land unserer Demokratie werden, wenn von der CDU das C und das D nichts mehr als Floskeln sind, wenn selbst die Grünen zu Blockpfeifen werden und mit den "Schwarzen" und "Gelben" können?
Was wird nur wenn es zu den "Demokratischen Parteien" keine keine Alternative mehr gibt?

 

Toni Roidl aus k.A.

Dienstag, 13-10-09 08:38

Kann man dieses Gesocks nicht ausbürgern?

Die Sozis haben sich längst unrettbar mit der Marquardtitis infiziert...

 

I. Franke aus Leipzig

Dienstag, 13-10-09 07:03

Deutschland – eine Zumutung !

So so ist das, warum leben dann diese Personen dann noch hier, warum ziehen sie nicht in Staaten, wo sie meinen dort könnte man besser Leben ?

Das schlimme ist, diese Leute werden durch den Staat gefüttert und hochgepäppelt durch unser aller Steuern !

Ich bekomme immer einen Würgereiz wenn ich kleine Linke sehe wo ganz groß auf deren T-Shirts „Deutschland ist scheiße“ steht. Diese Leute sollten mal überlegen was der Staat für sie tut, nicht nur Sozialhilfe bekommen die sondern auch medizinische Versorgung und dann schreien diese Hohlrüben das der Staat scheiße wäre. Diese Leute sollten sich überlegen was sie ohne diesen wären, schon längst in der Gosse verreckt.

 

Der Klaus aus Deutschland

Montag, 12-10-09 23:31

"Unter dem Motto Titel „Still not loving Germany. Die Revolution – ein Mythos, die Freiheit – eine Farce, Deutschland – eine Zumutung“ zogen rund 1.800 vorwiegend aus dem linksextremen Milieu stammende Demonstranten durch die Leipziger Innenstadt."

Da kann man mal sehen was die rote SA für zähe KerlInnen und Kerle sind. Statt die "zumutung" hinter sich zu lassen und nach Kuba zu gehen, halten sie hier tapfer durch. Nur versorgt mit KgR Staatsknete und üppigen Posten in den Verwaltungen und VerwaltungInnen. Man könnte über diese im selbsthass badenden Trottel lachen wenn sie nicht so gefährlich währen. Aber egal, die SPD auf dem weg ins nirvana, auf wiedersehen, war eine schöne Zeit.

 

Willi Wurst aus Hamburg - Lagezentrum

Montag, 12-10-09 22:49

bolschewistische Aktivitäten dokumentieren .

 

Joachim Reuter aus Mönkeberg

Montag, 12-10-09 21:49

Marquardt, Drohsel und Nahles beschleunigen nur den rasanten Absturz der SPD. Schneller und heftiger als erwartet, fliegt dort alles auseinander. Wer will, mag das bedauern.

Wir haben in Deutschland andere Probleme, z.B. das, das der (noch?) Sozialdemokrat Sarrazin auf die Tagesordnung gebracht hat, und das im Volk heftiger diskutiert wird, als der Todeskampf einer Partei, die schon Vergangenheit ist.

Die Damen mögen sich bitte in die Hinterzimmer von Kneipen zurückziehen und die politische Entwicklung in Deutschland nicht stören. Einfluß werden sie auf diese Entwicklung ohnehin kaum haben.

 

Helmut Harringa aus Friesland

Montag, 12-10-09 21:15

Linke Klugscheißer und Heulsusen: die peinlichsten Gestalten der Nation. Naja, was will man machen, kein Volk kann nur aus Helden bestehen. Wir müssen wohl mit diesen Linken leben, ob es uns passt oder nicht. Nur ernst nehmen sollte man sie nicht, aber das tut ja auch schon lange niemand mehr.

 

Philipp Kauder aus Jena

Montag, 12-10-09 19:27

Lächerlich! Diese Heuchler sollten gar keine Erwähnung finden.

 

Carsten Schulz aus Mannheim

Montag, 12-10-09 19:27

Bei allem Verständnis für Verunsicherungen nach solch einem Wahldesaster: wenn die SPD weiter nach links tendiert, macht sie sich überflüssig. Wer mit rotlackierten Nazis paktiert, wird selber zum Verfassungsfeind. Noch ist es Zeit zur Umkehr, aber auf der schiefen Ebene rutscht die SPD schon ab....

 

Michael Wolf aus Stuttgart

Montag, 12-10-09 19:18

Die Zeit ist reif:
VERBOT DER ANTIFA UND ALLER LINKSEXTREMISTISCHEN, ANTIDEMOKRATISCHEN PARTEIEN UND ORGANISATIONEN!!!

Ein RUCK muß durch Deutschland gehen!

 

Wolfgang W. aus München

Montag, 12-10-09 18:36

Es ist Zeit diese Bewegung (Antifa) und ihre Köpfe als das zu bezeichnen, was sie sind: Feinde des Rechtstaatlichen Deutschlands. Viel zu lange wird schon aufgrund der deutschen Vergangenheit bei linken Geistesverwirrungen das positive herauszustreichen. Das Verharmlosungsprinzip "antidemokratisch, aber wenigstens nicht national" muß ausgedient haben. Es muß benannt werden, was diese Leute antreibt: Das demokratische Deutschland zu zerstören. Sie sprechen es doch offen aus - warum nimmt man sie nicht beim Wort und geht gegen diese Linksdestruktiven vor?

Wie kann die SPD - und besonders die Frau mit Bundeskanzlerambitionen, Frau Nahles - mit Frau Marqurdt so eine Hasserin des aktuellen Deutschlandes nicht nur in der SPD dulden, sondern in Arbeitsgruppen wirken lassen. Der Hass auf Deutschland kann gar nicht groß genug sein, um damit in der SPD noch Karriere machen zu können. Wer diese SPD wählt, akzeptiert die Zerstörung unseren Rechtsstaates mit diesen Personen. Denn wenn die antideutschen Umtriebe von Frau Marquardt von der SPD und Frau Nahles abgelehnt würden, würden sie Frau Marquardt rauswerfen. Nun - da dieses nicht geschieht, folgere ich, daß hier eine geistige Nähe eben vorhanden ist. Es wäre nur wünschenswert, daß die Freundin der Deutschlandhasserin ihre geistige Nähe auch offen artikuliert - damit die Leute wissen, wen Sie wählen sollen.

 

Merlin Copperfeld aus Nimmerland

Montag, 12-10-09 18:24

„Ideologien wie Rassismus und Antisemitismus“, die heutzutage „von der Mehrheit der Deutschen getragen“

ÄÄÄÄhhh, verstehe, die ganzen Nazis haben sich während der Bundestagswahl verstellt und die "Grünen" gewählt.....oder so????

Alle Menschen SIND Brüder: Einer alleine kann garnicht so dämlich sein!!

 

Dirk Pöhlmann aus .

Montag, 12-10-09 17:25

Die rote SA marschiert.

 

Michael Pfeifer aus Leipzig

Montag, 12-10-09 17:15

Das es wenigsten Widerstand innerhalb der SPD gegen diese Rotfaschisten gibt, lässt ja ein wenig hoffen.
Das Verbrecher wie A. Marquardt überhaupt in der SPD aufgenommen wurden ist ein Armutszeugniss für die Demokratie!

 

O. Ditges aus NRW

Montag, 12-10-09 17:15

>>>Dies „würde auf unseren entschiedenen Widerstand stoßen“

 

A. Müller aus der Pfalz

Montag, 12-10-09 17:14

Bezeichnend, daß die Demonstranten nicht einmal ihr Motto auf Deutsch plakatieren...

Diese "Antideutschen" möchte man fragen: Deutschland - eine Zumutung für euch? Warum seid ihr dann überhaupt noch hier?

Angesichts solcher Zersetzungserscheinungen habe ich fast schon Mitleid mit der alten Tante SPD.

 

Michael Pfeifer aus Leipzig

Montag, 12-10-09 17:10

Es waren nur 1400 rote Nazis, und nicht mehr. Und das trotz bundesweitem Aufrufs! Diese Gewohnheitkriminellen blieben auch svhön unter sich, mit solch Idioten gibt sich kein Leipziger ab. Zum Glück auch kein Leipziger Sozialdemokrat!
Sollte die SPD sich mit ihrem neuen Trio Infernale tatsächlich zu offenen Antideutschtum entschließen - dann geht diese Partei entgültig unter. Und das ist dann auch gut so!

Übrigens, am Vorabend zogen über 100000 Leipziger durch die Innenstadt, im Gedenken an den Beginn der friedlichen Revolution. Ich denke es waren noch viel mehr. Da gab es keinen Stich für linke Nazis!

http://www.facebook.com/profile.php?id=100000267859716&v=photos&ref=profile#/album.php?aid[..] dunkel...

 
 

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