Deutschland

Freitag, 03.07.2009

Aufgeschnappt: Hupen und Rechte verboten

Von Matthias Bäkermann

Lünen: Diese Stadt ist „rechtenfrei“ Foto: JF

Geht es nach Paragraph 42, Absatz 2 der Straßenverkehrsordnung, folgen dem Zeichen 310-50 besondere, für geschlossene Ortschaften geltende Regeln (Geschwindigkeitsbeschränkung auf 50 km/h oder Hupverbot bei Überholabsicht).

Im westfälischen Landkreis Unna haben die Schilder neuerdings auch eine politische Botschaft. Vergangene Woche enthüllte Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick in seiner Heimatstadt das erste gelbe Schild mit der Aufschrift „Lünen hat keinen Platz für Rechtsextremismus“ am Eingang des Rathauses.

Auch Werne hat „keinen Platz für Rechts”

„Zunächst werden die städtischen Dienstgebäude, Schulen und Kindergärten damit ausgestattet, um deutlich zu machen, daß rechte Gesinnungen in diesen Einrichtungen keinen Platz haben“, erklärt die Netzseite der Stadt Lünen die Aktion und läßt Spielraum für den Ortseingang. 

Dieses in autoritären Regimen gern gesehene öffentliche politische Bekenntnis geht auf eine Verabredung der Bürgermeister vom 9. Mai 2009 für alle Gemeinden des Landkreises zurück.

An der Lippe flußaufwärts hat man diese Verabredung mit der Plakataktion „Werne hat keinen Platz für Rechts“ bereits am 15. Juni exekutiert. Alle anderen geschlossenen Ortschaften mit dem Zeichen 310-50 stehen ab jetzt unter Zugzwang.

JF 28/09



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Kai Hackemesser aus Neuseeland

Dienstag, 11-08-09 05:28

Um den Anwohnern dort einen Klapps vor die Stirn zu geben sollte man bei jedem Schildchen das der Buergermeister aufstellt, heimlich eine kleine Modifikation anbringen, "Luenen hat viel Platz fuer Linksextreme und religioese Fanatiker" oder so. Klingt auch viel positiver :)

 

Paul Mannstein aus USA

Dienstag, 07-07-09 17:29

Wer hat denn eigentlich den Herr Burgermeister Hans Wilhelm Stodollick gewahlt und wann findet die nachste Kommunalwahl statt um ihn aus seinen Amt zu schmeissen?

 

Joachim Greenwood aus USA

Dienstag, 07-07-09 07:03

Herr Michael Pfeiffer,
es gleicht sich nicht sondern es ist das gleiche. Es sind die selben wie anno 33, keine Frage.
Es ist ein curkusreifes Kunststueck, das man den Nsozialismuss den konservativen ans Bein binden konnte.
Es waren damals Sozialisten und heute sind es wieder Sozialisten.
Das Gedankengut gleicht sich nicht sondern es ist der wiederbelebte Schwachsinn von dem man in Deutschland noch vor 20 Jahren sagte:"Nie wieder darf es so etwas geben".
Der einzige Unterschied? Nun sie sagten damals National und meinten Europa. Heute nennen sie sich international und meinen wieder ganz Europa.
Jeder kann was tun. Darueber reden in Schule, Beruf und Freizeit. Es geht inzwischen jeden an.

 

Arno Pielenz aus Cottbus

Sonntag, 05-07-09 21:38

Wie wär's mit: Lünen - rechtsfreier Raum.

 

Norbert Klinge aus Bochum

Samstag, 04-07-09 21:37

Herr Peter H. aus Bochum,
ich erlaube mir , Ihren Kommentar zu ergänzen.
Auch "Deutsche mit Migrationshintergrund und Deutschem Pass" werden erlaubt sein.

 

Peter H. aus Bochum

Samstag, 04-07-09 17:40

Da wundert es dann niemanden mehr, wenn in zwei Jahren das Schild mit dem Zusatz ausgestattet wird "Deutsche sind hier unerwünscht"

Die Bänke in den Parks erhalten ein Schild "Nur für Nichtdeutsche"

 

Michael Pfeifer aus Leipzig

Samstag, 04-07-09 10:49

"das erste gelbe Schild mit der Aufschrift „Lünen hat keinen Platz für Rechtsextremismus“ am Eingang des Rathauses. "

Ach so ist das? Was für "Helden"... ...wahrscheinlich die Enkel der "Helden" welche Anno 33 schrieben:

"das erste gelbe Schild mit der Aufschrift „Lünen hat keinen Platz für Juden“ am Eingang des Rathauses. "

Wie sich die Dinge doch gleichen. Damals wie heute wird erfolgreich ein Sündenbock für alles gesucht, ein Blitzableiter für den Pöbel. Und damals wie heute rennt der Pöbel eifrig mit, und fühlt sich gut und gerecht dabei...

 

alter Sachse aus Sachsen

Samstag, 04-07-09 07:50

Die deutschen Amtspersonen waren schon immer eine Kategorie für sich. Aber besonders in den letzten Jahren haben sie sich zu widerlichen Zeitgenossen entwickelt. Sie schleimen und dienern einer Schattenregierung, die auch hinter Merkel steht, um sich mit dem scheinheiligen öffentlichen Bekenntnis "gegen rechts" ihren einträglichen Posten zu sichern.Das beste Beispiel ist der Polizeipräsident von Sachsen, ein ehem. Volkspolizei-Offizier , der sich durch dieses Bekenntnis eine Auszeichnung des Zentralrates der Juden in Deutschland "erarbeitet" hat und sich dadurch unangreifbar für jegliche sachliche Kritik gemacht hat.

 

Der Klaus aus Deutschland

Samstag, 04-07-09 02:49

Ich finde es herrlich wie diese Gutmenschen sich als totale Spinner darstellen. Zunge rausstrecken, Schilder hinstellen, furzen, rülpsen, Nase bohren, Fernsehen gucken, alles gegen rechts.

Die Idee einiger Schreiber hier, nach einer Abgabemöglichkeit für rechte Gesinnung zu fragen halte ich für genial. Götz Kubitscheks KSA truppe ("truppe" klingt so schön militärisch, da drehen die Guten durch, harhar!) sollte sich der Sache annehmen. Holzkiste mit aufschrift "Rechte Gesinnung" beim Bürgermeister abgeben, und wenn der reinguckt liegt ein Koran drin. Da wird dem Gutmenschen aber der Kragen platzen! Und wir wissen ja inzwischen das Moslems die ihre Frauen abschlachten, weil ohne Kopftuch, "konservativ" sind.

 

Peter Freimann aus Schleswig-Holstein

Freitag, 03-07-09 23:33

Die Stadt, in der ich wohne, hat noch nicht solche Schilder aufgestellte. Ich finde das bedenklich!
Als ich das Bild in der Jungen Freiheit entdeckte, bekam ich Augenschmerzen.
Man möge mich für naiv halten, wußte immer, daß die Menschheit perfide und abgrund böse sein kann, was mich hier konkret verblüfft ist die spezifische Qualität bodenloser Dummheit.
Nun ist es wieder soweit, "Kein Bier für ...", "Kauft nicht bei ...".
Der Neue Faschismus wird sich Antifaschismus nennen.

 

Gerd-Joachim Kalkowski aus Hildesheim

Freitag, 03-07-09 23:24

Was dieser selbstgerechte Bürgermeister sich erlaubt, ist schlicht eine Unverschämtheit. Mit dieser auf einer Ortstafel eigenmächtigen Aufschrift, zerstört er jegliches Gemeinschaftsgefühl. Er Zeigt, auf welcher Seite er steht und wie verkümmert sein Gerechtigkeitsgefühl ist. Ein Akt des Anstandes wäre es, die Ortstafel mit der Aufschrift Rechts- und Linksextrmismus zu ergänzen.

 

Joachim Greenwood aus USA

Freitag, 03-07-09 22:54

Als ich schon 1995 solche Zustaende beschrieb wurde ich ausgelacht. Selbst auf der konservativen Seite wurde ich nach meinem geistigen befinden befragt.
Nun 10 Jahre spaeter haben sich meine Vorhersagen nicht nur erfuellt sondern sind gar noch uebertroffen worden.
Herr Michael Scharfke. Sie sind der Zeit hinterher. Das gibt es alles schon! Haben sie sich schon gefragt wohin all die vernuenftigen Lehrer, konservativen Parteipolitiker, Jornalisten, Polizisten usw. usw. hinverschwunden sind?
Nein diesesmal werden wir nicht einen gelben Stern tragen. Diesesmal wird man einen Anstecker der ANTIFA, der linken Parteien tragen muessen um einkaufen, taxifahren, bus und bahnfahren zu koennen. Auch Hotelzimmer und ein Bankkonto wird es nur noch mit einem etsprechenden linken Sticker an der Jacke geben. Ohne ANTIFA Sticker sichbarer auf der Jacke oder sichtbar moslemglaeubisch zu sein, wird es lebensgefaehrlich werden das Haus zu verlassen.
Schon heute gibts Gesinnungskontrolle in Vereinen, der freiwilligen Feuerwehr und auch beim Roten Kreuz.
Werde ich wieder ausgelacht oder nur zensiert?

 

Ci Pi aus München

Freitag, 03-07-09 22:45

Wenn das Ortseingangsschild - wie ich in der Fahrschule gelernt habe - gleichzeitig bedeutet, daß ich meine Geschwindigkeit auf 50 km/h reduzieren muß, könnte diese "Schilderbereicherung" durch ideologische Botschaften der Anfang einer irrwitzigen Entwicklung im Verkehrsbereich sein.
1. für Wähler konservativer und rechter Parteien gilt diese Geschwindigkeitsbegrenzung nicht mehr...
2. es gibt keinen Platz (Parkplätze) in dem Ort für diese unerwünschte Klientel (folglich müssen die Antifa-Zündler ihre eigenen Autos abfackeln - und:
3. es gilt nun ab sofort "links vor rechts" - (endlich Anarchie) dann sollte man den Bürgermeister von Lünen zur Verkehrsregelung auf einer Straßenkreuzung degradieren...

 

Maximilian Rickerts aus Rostock

Freitag, 03-07-09 22:08

Warum nicht ehrlicherweise gleich "Nazis sind hier unerwünscht"?

 

Tesch Karlfried aus NRW

Freitag, 03-07-09 21:53

Die Linke in Deutschland besinnt sich anscheinend ihrer nationalsozialisten und totalitären Wurzeln und lässt im Bewusstsein ihrer Machtfülle mehr und mehr die Masken fallen. Jetzt sollte auch der deutsche Michel langsam erkennen, wo die wahren Freiheitsfeinde sitzen.

 

bernd stanetzek aus bünde

Freitag, 03-07-09 21:28

Deutschland wird eine recht(s)enfreie Zone.Es gibt nur noch linke.Fein.Lenin und Stalin rotieren im Grabe.Was sie zu Lebzeiten nicht geschafft haben,nämlich den Sozialismus bzw.den Kommunismus in Deutschland zu instalieren,machen jetzt ihre hier ansässigen "nützlichen Idioten"!

 

Norbert Klinge aus Bochum

Freitag, 03-07-09 21:07

Wen wundert´s!!!

Wer Lünen kennt, weiß daß da zur Hälfte Türken wohnen. Örtlich nennen es alte Autochthone "Klein-Ankara" und nicht "Klein-Istanbul".
Weil da mehr Frauen mit Kopftuch herumlaufen als ein Tourist in Istanbul zu sehen bekommt.
Übrigens ist der Begriff "autochton", der dem griechischen entstammt, mittlerweise obsolet geworden. Autochton heißt "hier geboren" und das sind sie ja mittlerweile.
Weiterhin auf unsere "gewählten" Politiker die Vogel Strauss Politik fortfahren oder kämpfen wir um unser Land?

 

Arthur German aus NRW

Freitag, 03-07-09 21:05

Wann kommt endlich ein Schild: Grüne, Linke und deren Chaoten und fanatische Muslime, die unsere Demokratie demontieren und unser Land gleich mit, brauchen wir in keiner Stadt und keinem Bundesland?!!!
So macht man Stimmung gegen das eigene Land!
Es ist nicht zu fassen, wie wir hier bereits unterwandert sind und niemand steht auf und sagt:
Es reicht!!!

 

Bart van Leeuwen aus Mönchengladbach

Freitag, 03-07-09 20:02

(Fortsetzung) Man könnte ihn auch fragen, ob man für die Dauer des Behördenbesuchs irgendwo eine linke Gesinnung erwerben könnte; für entsprechende Fälle sei man vorbereitet (wobei man dezent ein Bild von Marx und Lenin aus der Tasche zieht).
Weltfremde, sture Ideologen lassen sich durch Humor und Ironie immer noch am besten aus dem Konzept bringen.

 

Bart van Leeuwen aus Mönchengladbach

Freitag, 03-07-09 20:01

So etwas reizt nur dazu, es gezielt auf die Schippe zu nehmen und ironisch zu überreizen. Also fahre man als Rechter/Konservativer/CDU-/FDP-Wähler nach Lünen, gehe in ein Dienstgebäude und teile dem Pförtner mit, man habe leider eine "rechte" Gesinnung; wo man die denn bitte für die Dauer des Besuches abgeben könne. Man habe etwas Unaufschiebbares zu erledigen; da "rechte Gesinnungen" hier keinen Platz hätten, müsse man sie zwischenzeitlich irgendwo deponieren; wo bitte ist das möglich? Er wird ziemlich dumm aus der Wäsche gucken...

 

Toni Roidl aus k.A.

Freitag, 03-07-09 17:57

Liebe Linksextremisten, bitte zündet dort so viele Autos an, wie Ihr könnt. Am besten alle auf dem Parkplatz vor dem Rathaus. Danke. Viel Spaß.

 

Michael Schärfke aus Berlin (Preußen)

Freitag, 03-07-09 17:53

@M.H. aus Bochum
Hier geschehen längst schon keine "merkwürdigen" Dinge mehr, sondern nur folgerichtige - sie resultieren aus der Politik der Machthaber der letzten Jahrzehnte und sind politisch gewollt!

 

ernst-august feldmann aus Berlin

Freitag, 03-07-09 17:52

Da denkst Du immer, dass diesen "Volksvertretern" nichts mehr zur Diskriminierung andersdenkender einfallen kann, weil sie schon jeden, vom Steuerzahler finanzierten, politisch korrekten Verfassungsbruch ausprobiert haben. Denkste.
Umwelt und Rechtsextremismus sind zwei wunderbare Themen, die man grenzenlos ausbauen kann, um sich in Szene zu setzen. Man kann von der eigenen Unfähigkeit ablenken, und den eigenen Platz am Trog sichern.
Ich bin gespannt, wann das ein Ende hat. Problematisch dürfte für diese Leute sein, immer wieder neu ihre Kumpane, die vom gleichen Kalkül leben, zu übertreffen.
Und da wundert man sich, daß es im Mittelalter Hexenverbrennungen gab? Heute wißt Ihr, was das früher für Charaktere waren. Wie dieser Bürgermeister.

 

Willi Wunder aus Dresden

Freitag, 03-07-09 17:43

Ich finds gut.
Sollen die doch ruhig ihre Dummheit am Ortseingang zur Schau stellen. Als nächstes kommen dann Parkbänke, auf denen Rechte nicht sitzen sollen- und in Anlehnung der bewährten Schilder aus den späten 30ern: "Deutsche sind in unseren bunten Wäldern unerwünscht".

Die Aufkleber - M.H. -gibts in der Tat. Kam auch in Dresden kurzzeitig in Mode, verschwand aber sehr schnell in den meisten Fällen wieder. Warscheinlich bekamen Ladenbetreiber mit diesen Bekenntnissen zu oft den Vogel gezeigt.

 

Michael Schärfke aus Berlin (Preußen)

Freitag, 03-07-09 17:38

Kommt das den selbsternannten Machthabern bekannt vor, die die Herrschaft über die allein gültige Meinung okkupierten und Andersdenkende nun immer gewalttätiger und konkreter verfolgen, nicht mehr nur mundtod machen und zensieren?
Ab welchem Zustand kann man endlich das Widerstandsrecht gem. Art. 20 "GG" anwenden und ein wenig "aufräumen"? Die Linksfaschisten machen uns vor, wie das geht...

 

Michael Schärfke aus Berlin (Preußen)

Freitag, 03-07-09 17:36

Es wäre folgerichtig-konsequent von diesen verlogenen Pseudo-"Demokraten", die mit Rechtstaatlichkeit nicht das Geringste im Sinn haben, wen sie endlich Rechte und Nationale zwingen, spezielle Erkennungsmarken an ihrer Bekleidung zu tragen, ihnen den Zutritt zu Restaurants und öffentlichen Gebäuden verbieten, Sitzplätze in Bussen und Bahnen für sie sperren (Bsp. Schild "Für Nationale verboten", sie aus Vereinen rauszuwerfen, ihnen Berufsverbote aufzuerlegen, jeden der sich mit Nationalen einlässt in Sippenhaft zu nehmen und wegen "Blutschande und Naziverehrung" zu verfolgen und endlich die von den Machthabern so erträumten Internierungslager zu errichten! Kommt uns das bekannt vor?

 

Existimator Impius aus Bielefeld

Freitag, 03-07-09 17:25

Blöder geht es ja wohl nicht. Das kann ja nur ein Eigentor sein.

 

Martin S. aus Berlin

Freitag, 03-07-09 17:22

Ja Rechtsextremismus hat keinen Platz in Kindergärten.

Wenn ein Kind fragt was Rechtsextremismus ist wird man ihm wohl sagen das es sich von anderen Kindern alles gefallen lassen muss und sich nicht zur Wehr setzen darf wenn diese nicht-deutsch sind.

Das klingt überspitzt aber darauf läuft es hinaus.
Denn ein Kind weiss nicht was Rechtsextremismus ist, schnapp dieses Wort aber dennoch auf.
Und Kindern kann man schnell Schuld einreden. Nichts anderes als schuld einreden ist "Rechtsextremismus", denn nur deutsche können Rechtsextrem sein. Auf andere Volksgruppen wird das Wort nicht angewandt. Und im Multikulturellem Deutschland muss man ja mittlerweile von mehreren Volksgruppen reden.

 

M. H. aus Bochum

Freitag, 03-07-09 17:08

Das Ganze erinnert mich frappierend an "Deutsche! Kauft nicht bei Juden" aus den 30er Jahren....

Wobei es da wohl auch schon Geschäfte geben soll, die Aufkleber angebracht haben auf denne (sinngemäss) zu lesen steht: "Wir verkaufen nicht an Nazis".

Woher nehmen diese Leute das Selbstbewusstsein zu behaupten, sie seien was besseres?

Merkwürdige Dinge passieren hier...

 

Alexander D. aus Ebersberg

Freitag, 03-07-09 16:59

Politisierte Verkehrsortsschilder aus dem neuzeitlichen Schilda. Lünen wird sicher nicht das einzige Schilda in diesem Raum bleiben. Denn "alle anderen geschlossenen Ortschaften mit dem Zeichen 310-50 stehen ab jetzt unter Zugzwang".
Um Zwang handelt es sich gewiss. Kein Ort in diesem Kreis dürfte sich wohl diesem Zugzwang verweigern. Eindrücke an eine Berlin- Klassenfahrt Mitte der 70er Jahre kommen bei mir hoch. Wir fuhren damals mit der Bahn von Helmstedt über die innerdeutsche Grenze nach Marienborn. Dort empfingen uns rote Banner mit Sprüchen wie: "Dank Euch, Ihr Sowjetsoldaten" und "Vorwärts unter dem Banner von Marx, Engels und Lenin". Lünen- Schilda liegt geistig- politisch voll in der neuen DDR.

 

Joachim Greenwood aus USA

Freitag, 03-07-09 16:33

Es ist fast nicht mehr zu ertragen.
Also konservativ ist extrem???? Dabei ist es das groesste Kunstueck der 68er marxisten, das NS Regime den Konservativen unterzuschieben.
Man muesste es ueberall hinausschreien. Die NS waren nie konservativ sondern es handelte sich um linke um sozis!!!!! Es wird ja nicht umsonst von den national – „Sozialisten“ gesprochen!! Genau wie damals unterhielten sie Jgendbanden welche Brandschatzend durch die Staedte zogen. Ob sie sich nun „national oder International nennen. Es ist das selbe Europa das sie im Auge haben.
Ich habe als jugendlicher fest daran geglaubt, das es nie wieder moeglich waehre ein solches konstrukt in Europa aufleben zu lassen. Nun sie sind wieder da. Ihre roten Horden rennen wieder Brandschatzend durch Berlin und wie man hier liesst auch wieder
durch Hamburg. Ja und wieder haben sie ein Feindbild. Damals bruestete man sich mit Judenfreien Zonen, heute sind es konservativ frei Zonen. Wieder werden die Fensterscheiben der Geschaefte des politischen Gegners eingeschlagen. Wieder gibt es linke Horden die vor Buergerhaeusern kampieren, wieder gibt es Zutritts-Verbotschilder am Wirtshaus uvam. das es schon 1933 gab.
Klopf, klopf am screen. Wacht doch bitte mal jemand auf, ehe es wieder zu spaet ist.

 

Rüdiger Knust aus Kiel

Freitag, 03-07-09 16:04

Mich würde einmal interessieren, ab wann man (z.B. auf einer Skala von 1 - 10) als "Rechtsextrem" gilt und wer darüber befindet. Ist der jeweilige Bürgermeister oder der Dorfpolizist zuständig? Muß in mich bei der Durchfahrt dieser Dörfer oder Städte einem Gesinnungstest unterziehen oder erst, wenn ich mich dort niederlassen will? Darf auch ein "linksextremer" Bürgermeister über meine eventuell latent vorhandene "rechtsextreme" Gesinnung befinden? Mit welcher Bestrafung oder welchen Konsequenzen muß ich rechnen, wenn ich als "rechtsextremer" in einem dieser Orte enttarnt werde? Werde ich dann für 10 Jahre auf eine Hallig verbannt?

 

Kevin-Silvio Nowitzky aus köln

Freitag, 03-07-09 15:35

Dann darf Sarkozy nicht mehr nach Werne - er nennt sich nämlich ganz offen "rechts". Dies wird auch für manch anderen europäischen Politiker gelten.

Aber die Merkel kann natürlich noch hin, und ihre ganze Partei dazu. Denn die sind wirklich nicht rechts...

Es ist aber skandalös , denn bislang wurde die Bewegungsfreiheit und brd-interne Freizügigkeit auch bei bekennenden REchtsextremen, sofern diese Staatsbürger sind, nicht eingeschränkt.

warum sollen wir die Rechtsextremen nicht einfach hinrichten? Ist doch schließlich nicht schade drum...

 
 

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