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Nachrichten

Donnerstag, 16.10.2008

Haider war mit 184 Stundenkilometern unterwegs

 

Jörg Haider: Deutlich zu schnell unterwegs Foto: Flickr/sugarmelon.com

KLAGENFURT. Nach neuen Erkenntnissen von Unfallexperten war der Kärntner Landeshauptmann und BZÖ-Chef Jörg Haider bei seinem tödlichen Unfall mit 184 Stundenkilometern unterwegs.

Bisher ging man von einer überhöhten Geschwindigkeit von 142 km/h aus. Diesen Wert hatte die Tachonadel des Unfallwagen angezeigt. Doch Berechnungen ergaben jetzt eine weit mehr als doppelt überhöhte Geschwindigkeit (erlaubt waren 70 Stundenkilometer).

Ungewißheit über die letzten Lebensstunden

Gestern war bereits bekannt geworden, daß bei Haider 1,8 Promille Alkohol im Blut gemessen wurden. Ursprünglich sollte diese Information auf Wunsch der Familie zurückgehalten werden, gab der neue BZÖ-Chef Stefan Petzner bekannt.

Wie die Information an die Öffentlichkeit gelangen konnte, ist derzeit unklar. Auch herrscht noch Ungewißheit über Haiders letzte Lebensstunden. So berichtet der Standard von Augenzeugen, die Haider vor seiner Fahrt noch in einem Hotel und in seiner Klagenfurter Stadtwohnung gesehen haben wollen.

Heute und morgen wird Haiders Leichnam im Wappensaal des Landhauses in Klagenfurt aufgebahrt. Zu den Trauerfeierlichkeiten des überaus beliebten Kärntner Landeschefs werden am Samstag bis zu 50.000 Gäste erwartet, darunter der österreichische Bundespräsident Heinz Fischer und  Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (beide SPÖ).

 



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Joachim Reuter aus Mönkeberg

Samstag, 18-10-08 17:09

Erst Tempo 142, dann Tage später Tempo 184. Differenz genau 42, also genau das, was vorher über 100 lag. Als hätte Jemand einfach noch einen Zuschlag draufgepackt bzw. das Instrument nachträglich um diesen Betrag manipuliert. Merkwürdigkeiten ohne Ende. Die zweite Geschwindigkeit wurde ja aus der Bordelektronik (vermutlich Tempomat) ausgelesen. Ist die Bremsfunktion im Tempomaten ausgeschaltet, dann lässt sich ein Fahrzeug mit ihm so beschleunigen, dass der Fahrer nicht mehr eingreifen kann.

Waren bei den Untersuchungen des Fahrzeuges nur VW-Spezialisten am Werk oder wurde alles von Staatsanwälten überwacht? Welchen Weg ist die Blutprobe gegangen? Wurde sie ständig bewacht? War eine Manipulation oder ein Vertauschen ausgeschlossen?

Und ohne den Alkohol am Steuer verharmlosen zu wollen: Wer in seinem Leben davor nicht gerade Abstinenzler war, ist mit 1,8 Promille noch nicht so fahruntüchtig, dass er mit über 180 hm/h auf einer solchen Straße fährt, es sei denn, er will sich umbringen. Und dann wären wir wieder bei Möllemann.

Wenn nicht von Beginn an die Möglichkeit eines Anschlages ins Kalkül gezogen wurde, dann hatten mögliche Täter leichtes Spiel. Und da liegt die Parallele zum Fall Barschel.

 

David Crone aus Salzburg

Freitag, 17-10-08 19:42

@Sven Meier & Co.

Auch ihnen sollten einige Details zu denken geben, wie z.B. die fast von sämtlichen Medien unterschlagenen Zeugenaussagen!
"Kurz nachdem er mich überholt hatte, war eine Staubwolke zu sehen!" (Frau, die später auch den Unfall gemeldet haben soll)

Eine Anmerkung noch zum Fahrzeug des Dr. Haider; es handelte sich hierbei um ein nahezu unverändertes Serien- und KEIN Panzerfahrzeug, einzig und alleine die Scheiben wurden durch verstärkte ersetzt.

 

Kai Karstens aus Leipzig

Freitag, 17-10-08 08:48

Als Aushängeschild der progressiven Rechten in Europa war Herr Haider mit Sicherheit dem feigen liberalen System ein Dorn im Auge, erst recht, wenn ihm die Bürger noch zujubeln. Dies galt es beizeiten auszuschalten, auch wenn das manchem in seiner politisch korrekten Engstirnigkeit linksliberaler Coleur nicht nachvollziehbar erscheint.
Möllemann,Fortyn,Leichsenring...und schliesslich auf einer anderen Ebene: Barschel, Rohwedder und Herrhausen.
All diese standen gewissen vorgegebenen Systemrichtungen im Wege.
Die Wahrheit wird wahrscheinlich in keinem Fall wirklich je ans Licht kommen.

 

Sven Meier aus Berlin

Freitag, 17-10-08 07:47

Vermutlich beschoss die CIA mit Hilfe des Zentralrates der Juden mit einem Laser aus dem Weltall die kugelsicheren Reifen des VW, um diesen punktgenau gegen den kurz zuvor von sowjetischen Rotarmisten gemauerten Betonpfahl rasen zu lassen. Den Befehl hierfür gab selbsteredend Kanzlerin Merkel...

 

Aeneas Weckenmann aus Darmstadt

Donnerstag, 16-10-08 22:53

Was hat Haider denn gemacht, dass er eine solche Panik verursacht haben könnte, dass man ihn gerade jetzt hat ermorden lassen?

Ein klar denkender Liberaler sieht in Haider doch keine Gefahr, sondern eine Witzfigur, die als Märthyrer vermutlich noch mehr "Schaden" anrichtet, als ein lebender Politiker.

Ich glaube ja gerne, dass ein VW Pantheon ein sehr sicheres Modell gewesen, aber ich glaube selbst bei einem Panzer bleibt wenig übrig, wenn man ihn mit der Geschwindigkeit von der Straße jagt.

Ein Mensch der gerne mal Alkohol trinkt muss nach einer Party mit vielleicht 1 Promille nicht unbedingt lauthals gröhlend und torkelnd vom Fest marschieren.

 

Karl Franz aus Kiel

Donnerstag, 16-10-08 22:16

Bringt aber bei 180km/h und schon wesentlich weniger gar nichts.
Bei einem Aufprall mit „nur“ 100 gegen einen Betonklotz ist man auch schon tot, egal wie gut die Technik ist.

 

Andreas Müller-Weinberg aus Laatzen

Donnerstag, 16-10-08 21:48

Teil 2:
Dies gilt besonders dann, wenn es sich um ein "gepanzertes KfZ" gehandelt haben sollte: Diese Panzerung schützt lediglich gegen Beschuss und erhöht nicht die Crash-Sicherheit. Im Gegenteil- durch das stark erhöhte Gewicht müssen die Crash-Strukturen des Chassis höhere Kräfte aufnehmen und kollabieren sogar schneller als bei einem ungepanzerten Vergleichsfahrzeug
. Fazit:Insoweit KEIN Indiz für Fremdverschulden.

 

Andreas Müller-Weinberg aus Laatzen

Donnerstag, 16-10-08 21:41

Teil 1:
Sicherlich werden in diesem Fall, insbesondere für all diejenigen, die sich wie ich mit Informationen aus zweiter Hand begnügen müssen,diverse Ungereimtheiten bestehen bleiben. Dies ist allerdings bei vielen anderen Verkehrsunfällen ebenso der Fall; mit dem Unterschied, dass es nicht um Prominente geht und daher Spekulationen mangels Interesse gar nicht erst entstehen. Insbesondere die hier vorgebrachten Verweise auf die angeblich so sichere Limousine verfangen nicht. Kein Fahrzeug mit Ausnahme von Formel 1- Rennwagen in Monocoque-Bauweise ist in der Lage, seitlich und von oben einwirkende Kräfte (siehe Fotos des Unfallwagen)bei höheren Geschwindigkeiten zu absorbieren.

 

Paul Mannstein aus USA

Donnerstag, 16-10-08 21:18

Diese Angelegenheit errinert Ein an Jurgen Mollemanns Tod.

Sein Name war auch auf der MOSSAD todes Liste.

 

Jan Heitermeier aus Stuttgart

Donnerstag, 16-10-08 20:57

Ich dachte bei dem Stichwort "Autounfall" auch für einen Moment an die dokumentierten Methoden der DDR-Staatssicherheit. Es wurden bevorzugt auf Landstraßen gezielte Schüsse auf die Bereifung schnell fahrender Fahrzeuge abgegeben. Aber wir brauchen uns keinen Illusionen hingeben. Sollte es ein fingierter Unfall gewesen sein, werden wir keinen einzigen Beweis finden. Und mal ehrlich, wer würde sowas bitte tun?

Übrigens ist der Begriff der Sicherheit eines Fahrzeugs im "Hochgeschwindigkeitsbereich" eher fragwürdig.

 

Reinhard Großer aus Völksen

Donnerstag, 16-10-08 17:28

Wissen Sie eigentlich, daß der VW Phaeton eines der sichersten Fahrzeuge im Hochgeschwindigkeitsbereich überhaupt ist, die je gebaut wurden?
Es verfügt über Allradantrieb, ABS, ESP, ASR -hochentwickelte, "mitdenkende" Stabilitätsprogramme, die im Notfall blitzschnell reagieren und gegebenenfalls sogar einzelne Räder separat abbremsen.
Dazu kommen sage und schreibe 12 (!) Airbags,separat auf Gesicht, Kopf, Brustpartien ausgelegt.
Und zur Vervollständigung: Der VW-Phaeton hat angeblich die stabilste Fahrgastzelle auf der ganzen Welt, zumal in der gepanzerten Variante, die Haider gefahren haben muss. In der Internetenzyklopädie Wikipedia wirbt das Wolfsburger Unternehmen mit der "höchsten je erreichten Torsionsteifigkeit einer PKW-Karosserie".

 

Markus Meier aus Landwasser

Donnerstag, 16-10-08 17:25

Autos sind heutzutage leichter zu manipulieren als früher. Früher hat man Bremskabel durchgeschnitten oder ähnliches, mechanische Veränderungen, die hat man entdeckt hat oder nicht. Heute manipuliert man die völlig ungesicherte Elektronik bzw. die implementierten Computersysteme „moderner“ Autos, und nichts ist hinterher feststellbar. Werkzeuge hierzu sind nicht nur Geheimdiensten, sondern jedem normal Sterblichen zugänglich. Normal gestorben ist Haider nicht. Dieser Verdacht drängt sich einem einigermaßen logisch denkenden Menschen förmlich auf. Man führe sich vor Augen, was in den achso liberalen Medien zu hören gewesen wäre, wenn am selben Tag der Landesvorstand der Freien Wähler in Bayern, Hubert Aiwanger, tödlich verunglückt wäre.

 

Thorsten T. aus Kiel

Donnerstag, 16-10-08 17:24

Teil 3: ...von der Staatssicherheit der DDR zumindest geplanter Mordanschlag gewesen sein könnte. Die von Heribert Schwan recherchierte WDR-Dokumentation "Tod dem Verräter" über das mutmaßliche Attentat auf Eigendorf wurde am Abend des 22. März 2000 im Ersten Deutschen Fernsehen ausgestrahlt und erschien später als Taschenbuch.

 

Thorsten T. aus Kiel

Donnerstag, 16-10-08 17:23

Teil 2: Ich darf in diesem Zusammenhang vielleicht an den Tod des Fußballers Lutz Eigendorf erinnern. Als er vor seinem "Unfall" zum letzten Mal gesehen wurde, soll er auch stocknüchtern gewesen sein. Nach dem Crash wurde dann, wie bei Haider, ein extrem hoher Alkoholgehalt festgestellt.
Wikipedia schreibt dazu:>>In der Nacht des 5. März 1983 wurde Eigendorf bei einem mysteriösen Verkehrsunfall schwer verletzt und starb zwei Tage später. Die Obduktion ergab einen sehr hohen Alkoholgehalt im Blut. Vereinskollegen sagten aus, Eigendorf habe sich zwar am Abend mit ihnen getroffen, aber nur sehr wenig Bier zu sich genommen. Nach Öffnung der Stasi-Archive konnten Hinweise gefunden werden, dass der vermeintliche "Verkehrsunfall" ein von ...

 

Thorsten T. aus Kiel

Donnerstag, 16-10-08 17:19

Teil 1: Interessanterweise wird nun, wo die Ungereimtheiten in dieser Sache immer deutlicher werden, eine "plausible Erklärung" nachgeschoben.

Das ORF berichtet, daß Haider nach der Party, die er nach mehreren Augenzeugen nicht sichtlich angetrunken verlassen hat, noch in einer Hotelbar war.

Dort wird er dann wohl auf die Schnelle die 20 Schnäpse (soviel braucht man mindestens für zwei Promille in dieser kurzen Zeit) heruntergekippt haben, um ja betrunken heim ins wenige Kilometer entfernte Bärental zu fahren und am nächsten Tag total verkatert auf dem 90. Geburtstag seiner Mutter herumlungern zu können...

 

Michael Karthäuser aus St. Vith

Donnerstag, 16-10-08 16:46

Sehr geehrter Herr Borkmann,

ich muß Ihnen voll und ganz beipflichten! Es stellt sich (nicht nur hier) die Frage, welche "Verschwörungstheorie" den nun glaubwürdiger ist: Herr Haider ist total betrunken mit beinahe 200 km/h auf gerader Strecke so verunglückt daß sein Körper quasi zerfetzt wurde. Die Hindernisse waren eine Grünfläche, ein Bordstein, ein touchierter Pfeiler und eine Hecke, die es schafften, eines der sichersten Fahrzeuge der Welt so zu zerlegen, daß der Insasse "keine Chance zum überleben hatte". Die Alternative wäre ein Anschlag, was natürlich völlig abwegig ist. Ich hoffe sehr, daß zumindest VW den Mut hat, diesem staatsanwaltlich-medialen Unsinn in punkto Sicherheit des Phaeton deutlich zu widersprechen.

 

Peter Borkmann aus Berlin

Donnerstag, 16-10-08 16:03

Warum verstehen so wenige Menschen, daß "Verschwörungstheorie" ein Kampfwort der Mainstreampresse ist, um anders denkende Menschen in die Lächerlichkeit zu ziehen? Wer angesichts der lächerlichen und total unterschiedlichen Animationen von RTL und ORF noch glaubt, hier ginge alles mit rechten Dingen zu, ist massiv naiv. Die Presse selbst rätselt doch genauso über den dubiosen Hergang der Dinge dieser Nacht. Lest mal auf Welt.de nach!

 

Sven Meier aus Berlin

Donnerstag, 16-10-08 15:04

Mit allem gegebenen Respekt, aber das einzige was hier lächerlich ist, sind diese andauerndern Verschwörungstheorien...

 

Gerhard Bauer aus Bayern

Donnerstag, 16-10-08 14:20

Langsam wird es lächerlich.
Es ist eigentlich beschämend, für wie blöde sie uns halten.

 

R. F. aus Stuttgart

Donnerstag, 16-10-08 13:42

Ich dachte zwar auch zuerst an einen Anschlag, als ich am Samstagmorgen die Schlagzeilen von Haiders Tod gelesen habe, aber solange man keine Hinweise auf einen Anschlag hat, sollte man sich besser mit Spekulationen zurück halten. Macht keinen guten Eindruck, solche Verschwörungstheorien zu verbreiten. Ich gehe davon aus, dass die Junge Freiheit darüber berichtet hätte, wenn es Hinweise auf einen Anschlag geben würde.

 

Thorsten Heitmann aus Elsterwerda

Donnerstag, 16-10-08 13:06

Langsam wirds lächerlich, fast 190 in einer 70er Zone, die ''Feiler'' an der Todes''ursache'' müssen denken man glaubt alles. Wem soll das dienen, einer Verunglimpfung eines Haiders als skrupelosen Gangster ?

Nächste Woche ist er dann 300 gefahren , hatte Kiloweise Drogen an Bord und einen Alkoholspiegel von 6 Promille.
NEIN! Auch so kann man die Menschen nicht davon abhalten zu Tausenden zu seinem Grab zu strömen und seiner Philosophie zunehmend zu folgen.
(Auch mir wurden die Reifen 2006 fein säuberlich eingeschnitten, Zufall nur, dass mit Gottes Hilfe der Winter eher einbrach und ich mir die Winterreifen eher kaufen musste... die Werkstatt indess meinte: Sie hatten mehr als Glück!
Aber: alles ZUFALL !?

 

Myan Mar aus BRDDR

Donnerstag, 16-10-08 12:36

184Kmh in einer 70er Kurve?
Was bringt einen Menschen, selbst wenn er angetrunken wäre, dazu, so schnell auf einer unübersichtlichen, nebeligen und kurvenreichen Strasse, Nachts zu rasen?
Es gibt eine Selbstmorddroge.
Diese Droge soll nach Insiderinformationen einigen Geheimdiensten
zur Verfügung stehen und, aufgrund mangelnder öffentlicher
Kenntnis ihrer Zusammensetzung, von Rechtsmedizinern nicht
aufspürbar sein.
Diese Selbstmord-Droge verursacht panisch-pranoide
Angstzustände und erzeugt in der Endwirkung eine,
von dieser Angst erlösende Todessehnsucht.
Möllemann raste in den Tod, NPD-Mann Uwe Leichsenring
raste in den Tod, Jörg Haider raste in den Tod.
Alle drei Fälle haben das gleiche Grundmuster...
...sie flohen vor einer Angst und suchten Rettung im Tod.
Wie bei chronisch Kranken, die Erlösung von ihrem
Schmerz in der Selbsttötung erhoffen.
Durch diese Droge kann dieses Verhaltensmuster ausgelöst
und verstärkt werden.
Auch international gibt es zahlreiche Fälle, in denen, der
Herrschaft der Kapitalisten mißliebige Menschen, trotz intakter
Lebenssituationen einen Selbstmord begannen, oder einen
selbstmordmusterähnlichen Unfall hatten.
Spontan fällt mir der Ex-Geheimdienstler in UK ein, der aussagte,
daß Tony Blair von den Lügen über den Irak-Kriegsgrund wußte.
Er brachte sich um, obwohl er alle Trümpfe in den Händen hielt.
Er erschoß sich.
In Panik vor inneren Drogen-Dämonen?

 
 

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